DIE RICHTIGE WAHL DER FAHRRAD BELEUCHTUNG ?

Die Beleuchtung des Fahrrads ist ein sehr ernst zu nehmendes Thema, da sie einen großen Teil zur Sicherheit des Radfahrers beiträgt. Mit dem Auftauchen von LEDs und leistungsstärkeren Batterien hat sich die Fahrradbeleuchtung enorm weiterentwickelt. Schlussendlich ist es aber an dir, die Art Beleuchtung zu wählen, die dir am meisten zusagt.

Die Wahl deiner Beleuchtung sollte von diesen fünf Punkten abhängen: von der Lampenart, dem Beleuchtungstyp, der Art der Stromversorgung, dem Befestigungssystem und der Beleuchtungsstärke.

DIE LAMPENART

Eine Rückleuchte unterscheidet sich vom Frontscheinwerfer aus dem einfachen Grund, dass sie einfach nicht zum selben Zweck gemacht wurde.

DIE RÜCKLEUCHTE

Die Rückleuchte (rot) dient dazu, den Fahrradfahrer für den von hinten kommenden Verkehr sichtbar zu machen.

DIE FRONTSCHEINWERFER

Die Beleuchtung vorne (weiß) dient zum einen dazu, die Straße für den Radfahrer zu beleuchten, zum anderen macht sie ihn für die Verkehrsteilnehmer sichtbar, die ihm von vorn begegnen. Manche Lampen lassen sich am Helm befestigen. Nutze zusätzlich zur Lampe am Helm aber auf jeden Fall eine, die sich am Lenker befestigen lässt und die zuverlässig die Straße beleuchtet.

RÜCKLEUCHTE UND / ODER FRONTSCHEINWERFER

Zweifarbige Lampen (auch 2 in 1-Lampen genannt: für vorn und / oder hinten) können sowohl als Rückleuchte als auch Frontscheinwerfer dienen, je nachdem, was benötigt wird. Der Radfahrer kann frei wählen, je nachdem, ob er die rote oder die weiße Variante braucht.

Das Lampenset, das über zwei Lampen verfügt, die jeweils sowohl als Rückleuchten als auch als Frontscheinwerfer fungieren können.

DER BELEUCHTUNGSTYP

Manche Lampen leuchten beständig, manche können darüber hinaus blinken.

DIE BESTÄNDIGE BELEUCHTUNG

Die beständige Beleuchtung hat den Vorteil, pausenlos die Straße zu erhellen und für gute Sicht zu sorgen (mehr oder weniger intensiv, je nach Beleuchtungsstärke). Der Minuspunkt: Die beständige Beleuchtung ist weniger auffällig für die anderen Verkehrsteilnehmer.

DAS BLINKLICHT

Das Blinklicht (vorn oder hinten) sorgt für gute Sichtbarkeit im Verkehr, allerdings beleuchtet es die Straße nicht. Der Vorteil des Blinklichts: Seine Betriebsdauer ist länger als die der beständigen Beleuchtung.

DIE ART DER ENERGIEVERSORGUNG

Die Stromversorgung sollte je nach Häufigkeit der Benutzung ausgesucht werden.

AKKUS

Lampen, die mit Akkus betrieben werden, eignen sich hervorragend für die regelmäßige oder tägliche Benutzung. Manche Lampen lassen sich per USB-Kabel wieder aufladen: So können sie ganz praktisch zu Hause oder im Büro geladen werden.

BATTERIEN

Batterien sind unkomplizierte Energielieferanten, aber sie sollten nicht für den regelmäßigen Gebrauch genutzt werden. Ihre Betriebsdauer ist beschränkt, außerdem sind sie belastend für die Umwelt. Denk an wieder wiederaufladbare Batterien, um die Umwelt zu schonen!

DIE BELEUCHTUNGSSTÄRKE

Die Wahl der Beleuchtungsstärke sollte davon abhängig gemacht werden, wo du fährst.

SICHTBARKEITS-SKALA

Bei B'TWIN wird die Beleuchtungsstärke danach bewertet, auf welche Distanz der Fahrer sichtbar ist und auf welche Distanz er den Weg vor sich beleuchten kann.

Die Sichtbarkeit wird auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet: Wir nennen die SICHTBARKEITS-Skala. Den Bewertungen liegen jeweils Produkttests zugrunde. Note 5 entspricht einer Sichtbarkeit auf 100 m (das liegt über dem Bremsweg eines Autos im Stadtverkehr).
Note 10 entspricht einer Sichtbarkeit von 1500 m.

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