WIE KANN ICH ALLEINE SURFEN LERNEN?

Einsteigern empfehlen wir immer, zunächst einige Unterrichtsstunden in einer Surfschule zu nehmen. Aber natürlich kannst du aus verschiedenen Gründen auch lieber allein das Surfen lernen wollen. Ist das möglich? Welche Fehler solltest du vermeiden? Hier sind unsere Tipps, mit denen du sicher alleine Surfen lernen kannst.

Du hast dich entschieden, dass du Surfen lernen möchtest. Zwar lässt sich das Meer nicht ganz so einfach bezwingen, aber unsere Tipps werden dir eine wertvolle Hilfe sein. 

VORAUSSETZUNGEN ZUM SURFEN LERNEN

Du willst unbedingt alleine Surfen lernen, doch einige Bedenken bleiben: Sind die Wellen auch nicht zu groß? Kann ich es wirklich schaffen? ... Sei ganz beruhigt, das Surfen ist wirklich für (fast) jeden geeignet. Dennoch solltest du besonders am Anfang zu deiner eigenen Sicherheit einige Dinge beachten:

• Es dürfen keine medizinischen Gegenanzeigen vorliegen, die dir das Surfen verbieten könnten.

• Du musst gesund und körperlich fit sein. 

• Du darfst keine Angst vor dem Wasser haben.  

• Du musst sowohl im Schwimmbad als auch im Meer schwimmen können. 

• Du musst dich im Wasser und bei Wellengang wohlfühlen (Schwimmen mit dem Kopf unter Wasser, tauchen und einige Sekunden unter Wasser bleiben usw.).

Erfüllst du alle diese Voraussetzungen?  Dann kannst du nun weiterlesen und erfahren, wie du das Surfen alleine und ganz sicher lernen kannst.

SICHERHEIT: UNABDINGBAR FÜR EINEN GUTEN START

1) INFORMIERE DICH ÜBER DIE WETTERBEDINGUNGEN

Der Wetterbericht ist ein wichtiger Aspekt im Leben eines jeden Surfers. Als Einsteiger solltest du nur bei kleinen Wellen mit einer Höhe von weniger als einem Meter ins Wasser gehen. Überschätze dich nicht! Bei zu hohen Wellen kannst du dich verletzen und wirst dich auch nicht sonderlich wohl fühlen. Achte zudem auf die Gezeiten, denn einige Spots werden bei Flut sehr gefährlich, während sie bei Ebbe keinerlei Risiko bedeuten.

2) GEHE NIEMALS ALLEIN INS WASSER

Auch wenn es sich beim Surfen um einen Individualsport in der Natur handelt, hat das Meer immer das letzte Wort. Deshalb empfiehlt es sich, stets in einer kleinen Gruppe zu surfen und dabei aufeinander aufzupassen. Außerdem wirst du schneller lernen, wenn du erfahrene Surfer beobachtest und dir Tipps von ihnen holst. Denke immer daran, dass Bewusstlosigkeit im Wasser tödlich enden kann. Bevor du ins Wasser gehst, solltest du zudem einen Angehörigen über deinen Standort (Spot) und den geplanten Zeitpunkt deiner Rückkehr informieren.

3) SCHÜTZE DICH VOR DEN ÄUSSEREN BEDINGUNGEN UND ANDEREN SURFERN

Im Sommer verleitet das frische Wasser oft dazu, länger im Wasser zu bleiben, als eigentlich gut ist. Besonders groß ist dabei die Gefahr eines Sonnenbrands. Deshalb solltest du Anti-UV-Kleidung oder einen Shorty-Neoprenanzug tragen sowie insbesondere dein Gesicht großzügig mit wasserfester Sonnencreme einreiben. Im Winter benötigst du natürlich einen dickeren Neo, um dich gegen die Kälte zu schützen. Jede Jahreszeit hat ihre spezifischen Anforderungen.

Mehr als die Hälfte aller Unfälle passieren bei Stößen des Bretts auf den Kopf des Surfers. Dabei ist das Risiko natürlich umso größer, je mehr Leute sich im Wasser befinden. Trage also einen Helm!

4) LERNE DIE VORFAHRTSREGELN 

Genau wie beim Autofahren gibt es auch beim Surfen einige Vorfahrtsregeln, die Zusammenstöße verhindern sollen. Die wichtigste besagt zum Beispiel, dass ein auf einer Welle fahrender Surfer immer Vorfahrt hat. 

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