DIE ERSTEN POSENMONTAGEN 

In diesem Artikel teilen wir mit dir all unsere Tipps, damit deine Montagen in der neuen Saison erfolgreich werden.

DAS MATERIAL

DIE RUTEN

Ohne Rute kein Angeln. Für das Grundangeln sollte sie lang, leicht und steif sein, aber dennoch Bisse gut anzeigen. Üblicherweise bestehen solche Ruten aus leichten Materialien wie Glasfaser oder heutzutage häufiger Kohlefaser. Für das Grundangeln gibt es zwei Arten von Ruten: Teleskopruten und Steckruten.
Teleskoprute
Steckrute

Teleskopruten

Teleskopruten bestehen aus mehreren Rohren, die auf die Gesamtlänge der Rute auseinandergezogen werden können. Mit diesen kann man leicht 6 bis 7 Meter vom Ufer entfernt angeln. Die Schnur wird entweder direkt an der Spitze der Rute angebracht oder an einem Gummi, der an der Rutenspitze befestigt ist. Mit diesem Gummi kann man leicht und sicher auf große Fische angeln.

Steckruten

Steckruten bestehen aus separaten Teilen, die ineinandergesteckt werden (das untere Ende des dünnsten Teils in das zweitdünnste Teil usw.). Sie sind besonders nützlich, wenn in mehr als 7 Meter Entfernung geangelt werden soll. Da man beim Angeln die Rute verlängern oder verkürzen kann, kann man eine kürzere Schnur verwenden. So kann man genauer angeln und wird weniger vom Wind beeinflusst.

DIE POSEN

Die Pose zeigt Bisse an und muss demnach sehr empfindlich sein, um auch zaghafte Bisse anzuzeigen. Je nach Angelort, Wind und vor allem Strömung kommen verschiedene Formen und Größen zum Einsatz. 
Stabposen

Stabposen sind dank ihres geringen Auftriebs empfindlicher. Sie eignen sich besonders für Gebiete, in denen es keine oder nur schwache Strömung gibt, wie Seen oder Teiche. 

Bauchige Posen

Bauchige Posen haben höheren Auftrieb. So können sie auch bei mittlerer oder anhaltender Strömung wie in Kanälen und Flüssen verwendet werden. 

DIE MONTAGEN

WASSER OHNE STRÖMUNG

In stehendem oder leicht strömendem Wasser muss die Schnur sehr leicht, sehr dünn (0,08 mm) und sehr empfindlich sein.

WASSER MIT STRÖMUNG

In fließendem Wasser sollten sowohl die Schnur (0,10 bis 0,12 mm) dicker als auch die Bebleiung schwerer sein. Bauchige Posen sorgen für die nötige Stabilität.

ETAPPEN BEIM ANGELN

LOTEN

Vor dem Angeln solltest du deine Stelle ausloten, um die Tiefe, aber auch die Struktur und die Beschaffenheit (Gras, Schlamm, Hindernisse...) des Bodens herauszufinden. Es wird vertikal unter der Rute gelotet und das Lot sollte nur am Haken befestigt werden, um die Schnur nicht zu beschädigen.

DAS ANFÜTTERN

Wenn du deinen Angelort ausgelotet hast, kannst du mit dem Anfüttern beginnen (4 bis 5 Kugeln in Orangengröße), um die Fische anzulocken. Damit sie an deiner Stelle bleiben, solltest du regelmäßig mit einer Kugel nachfüttern.

DER BISS

1 - Direkter Biss 2 - Der Köder wurde beim Sinken genommen 3 - Der Fisch bewegt sich seitwärts 4 - Brassenbiss: die Pose legt sich flach

DIE LIEBLINGSTIPPS DER ANGLER

Tipps
Sitzkiepen sind für das stationäre Angeln gedacht. Sie werden hauptsächlich beim Feederangeln mit Teleskoprute, Steckrute oder Rolle (Feeder, Match-Angeln) genutzt.
Tipps
Ob flüssig oder als Puder – es gibt verschiedene Arten von Additiven. In diesem Artikel erfährst du, wie du die richtigen für dich findest.
Tipps
An der Küste bietet der Sommer zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Familie oder Freunden zu vergnügen. Warum zwischen Strand und Baden nicht auch einmal gemeinsam angeln? Eine Angelpartie ist für Groß und Klein eine tolle Möglichkeit, die faszinierende Meereswelt zu entdecken oder neu zu entdecken. Man braucht sich auch nicht bestens auszukennen, um die ersten Fische zu fangen oder Muscheln zu sammeln. Einfache Ausrüstung, etwas Neugier und ein bisschen guter Rat reichen völlig. Egal, ob du mit der Rute vom Ufer angeln willst oder am Strand das Leben unter Wasser entdecken willst – hier sind ein paar Tipps, um Spaß am Meeresufer zu haben.
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