WELCHE AUSRÜSTUNG BRAUCHE ICH, UM MIT DEM KARPFENANGELN ANZUFANGEN?

Es ist nicht einfach, sich in der Karpfenabteilung zurechtzufinden und zu erfahren, welche Ausrüstung man benötigt, um mit dieser Art des Angelns anzufangen. Hier findest du alle Produkte, die dir bei dieser besonderen Form des Angelns behilflich sein können.

Es ist nicht einfach, sich in der Karpfenabteilung zurechtzufinden und zu erfahren, welche Ausrüstung man benötigt, um mit dieser Art des Angelns anzufangen. Hier findest du alle Produkte, die dir bei dieser besonderen Form des Angelns behilflich sein können.

DIE RUTE

Die Rute ist beim Karpfenangeln eines der wichtigsten Elemente. Du nutzt sie für Würfe und um den Fisch zu drillen.  

ZWEI PUNKTE SIND FÜR DIE UNTERSCHEIDUNG VON RUTEN WICHTIG:

Die Länge: Je länger die Rute ist, umso weiter kannst du werfen (da der Hebel länger ist).

Die Aktion: Steifere oder weichere Ruten haben eine unterschiedliche Aktion. Die Aktion einer Rute bezeichnet, wie die Rute sich biegt, wenn sie unter Druck steht (zum Beispiel beim Wurf).

Die verschiedenen Aktionen, von weich zu steif, sind parabolisch, semiparabolisch, progressiv und Spitzenaktion.

Für Anfänger ist eine semiparabolische Rute von 3,60 m Länge perfekt, da sie sehr vielseitig einsetzbar ist. Dank ihrer Aktion und ihrer Länge kannst du weit werfen und den Fisch gut spüren.

DIE ROLLE

#Caperlan-Trick: Denke beim Keschern des Fischs immer daran, die Bremse zu lockern. Zu diesem kritischen Zeitpunkt ist die Schnur am kürzesten und der Druck am höchsten!

Beim Karpfenangeln sind zwei Punkte zu beachten:

– Die Größe der Rolle. Fürs Karpfenangeln muss die Rolle mindestens 250 m fassen. Würfe können über 100 m hinausgehen, und du brauchst genügend Reserve, um beim Drill nicht ans Ende der Schnur zu gelangen.

– Die Bremskraft. Damit dir beim Drill nicht die Schnur reißt, solltest du die Bremse deiner Rolle richtig einstellen. Eine Bremskraft von 4 kg sollte für die meisten Drills ausreichend sein. Um die Bremse beim Drill richtig einzustellen, solltest du sie so festziehen, dass der Fisch nicht allzu viel Schnur nehmen kann, gleichzeitig aber soviel Spielraum lassen, dass die Schnur nicht reißt.

DIE SCHNUR

Beim Karpfenangeln gibt es zwei Hauptkategorien an Schnüren: 
NYLONSCHNÜRE

Diese gibt es in allen möglichen Farbtönen, wenn auch zumeist durchsichtige Schnüre (Cristal) oder Schnüre in Tarnfarben (Camo) am beliebtesten sind. Nylonschnüre sind elastisch, was das Risiko von Aussteigern beim Drill verringert. Dank der Elastizität kann die Schnur Schläge des Fisches nämlich abfangen. Eine vielseitige Schnur mit 0,35 mm Durchmesser ist für die meisten Fische einsetzbar.

GEFLOCHTENE SCHNÜRE

Hierbei handelt es sich um eine Schnur, die aus geflochtenen Fasern besteht und die bei gleichem Durchmesser deutlich mehr Tragkraft als Nylonschnur hat. Im Gegenzug zu der höheren Tragkraft ist sie jedoch kaum elastisch und verzeiht somit keine Fehler beim Drill. Für Anfänger sind geflochtene Schnüre also nicht empfehlenswert!

DIE MONTAGE

Die Montage ist der vorderste Teil deiner Schnur, also der, den der Fisch sieht und an dem dein Köder befestigt ist. Es gibt alle möglichen Montagen, von denen die vielseitigste die klassische ist: ein Blei an deiner Schnur, danach ein Vorfach aus geflochtener Schnur mit dem Haken. Ein vielseitig einsetzbares Blei sollte zwischen 60 g und 80 g wiegen. Das ist ausreichend für die meisten stehenden Gewässer. In Flüssen sollte das Blei etwas schwerer sein, damit es der Strömung standhält. Die vielseitigste Größe für Haken ist 4. Diese passt für die meisten Größen von Ködern und Karpfen.

DIE RUTENHALTER

Beim Karpfenangeln muss man die Angel oder Angeln oft ablegen. An einer geeigneten Böschung reicht für den Anfang ein einfacher Bankstick mit Bissanzeiger, bei dem das Ende der Angel auf dem Boden ruht. Rod Pods hingegen haben den Vorteil, dass du deine Ruten nebeneinander legen kannst. So kannst du bei einem Biss schnell eingreifen. Wähle also den Rutenhalter, der am besten zu deiner Angelmethode passt. Denke daran, die Schnur zu spannen, wenn du die Rute abgelegt hast, und die Bremse zu lösen, bis die Schnur von alleine abrollt, dabei aber trotzdem straff gespannt bleibt.
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