WAS GENAU IST MUSKELKATER?

Um das Auftreten von Muskelkater zu vermeiden machen viele Spitzensportler eine regenerierende Massage nach dem Training, im Rahmen einer umfassenden Regenerationsmaßnahme, bei der außerdem Kälte eingesetzt und der Flüssigkeitsverlust und der Verlust an Energiereserven ausgeglichen wird.

MUSKELKATER BESSER KENNEN 

Muskelkater nach der Anstrengung ist unter dem angelsächsischen Begriff DOMS (Delayed Onset Muscle Soreness) bekannt. Es handelt sich dabei um Muskelschmerzen, die verspätet als Folge einer ungewöhnlichen Belastung auftreten, die eine entzündliche Reaktion im Binde-Muskelgewebe verursacht hat. Diese wird wiederum verursacht von diffusen Mikroverletzungen auf Zellebene, die geringfügig bluten und einen hohen Druck im Muskel verursachen, der verspätet Schmerzen und Verspannungen verursacht, die in den 6 - 48 Stunden nach der Anstrengung auftauchen.

Diese Schmerzen oder Verspannungen werden häufig fälschlicherweise mit der Produktion von Muskelabfällen, der sogenannten Milchsäure verbunden, während ihre Ursache jedoch rein physiologischer Natur ist und mit der cardiorespiratorischen Anpassung an die Anstrengung zusammenhängt, die proportional zur Anstrengungsintensität ist und einen Anstieg der Herzleistung verursacht und somit eine Energiereaktion von aerober oder anaerober Art auslöst.

ANGEMESSENES TRAINING 

 Ein Training in der maximalen Herzfrequenz (220 - Alter) fördert den Energiestoffwechsel bis zur Erschöpfung der Muskelreserven. Ein Training in der maximalen aeroben Schnelligkeit bei 75 % der Herzfrequenz wird als aerobes Training bezeichnet.

Die einschränkenden Faktoren für Training bei maximaler Leistung sind die Muskelmasse, die Kraft und die Kontraktionsschnelligkeit. Diese werden durch den Muskelaufbau und das Training der Geschwindigkeit erhöht, und zwar durch eine Optimierung der motorischen Steuerung und die Erhöhung der Muskelmasse.

Auch die Ernährung spielt eine Rolle, denn der Muskel besitzt einen erhöhten Gehalt an Proteinen, tatsächlich werden hier 60 % bis 70 % der Körperproteine gespeichert. Um die Muskelmasse zu erhöhen, muss die Proteinsynthese erhöht werden, das bezieht eine erhöhte Proteinzufuhr bei der Ernährung mit ein  - alle Sportler kennen das.

Man sollte daher nicht seine natürliche Leistungsgrenze, die in Verbindung mit der Anpassungsfähigkeit an die Anstrengung steht mit Muskelkater, der in Zusammenhang mit einer Falscheinschätzung der Anpassungsfähigkeit hinsichtlich der Intensität, Dauer oder Technik steht, verwechseln.

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