WARUM SICH DEIN KIND IM FUTSAL RICHTIG ENTFALTEN KÖNNTE

Dein Kind will Fußball spielen und du fragst dich, ob es mit diesem Sport wohl klarkommen wird? Was die Intensität angeht, hält Futsal alles, was es verspricht! Da Futsal seinen Spielern enorm viel Spritzigkeit, Rhythmus und Ausdauer abverlangt, wird es die athletischen Fähigkeiten und die Ausdauer deines Kindes stark verbessern.

TECHNIK UND SPIELINTELLIGENZ 

Als erstes lernt man im Futsal Kontrolle, Passen und Bewegung. Im Futsal muss dein Kind direkt nach dem Pass wieder den Ball fordern. Es muss Doppelpässe suchen oder den Ball fordern, um Räume zu schaffen – ein bisschen wie im Basketball oder im Handball. Man kann sich nicht verstecken und sich nicht damit zufriedengeben, langsam nach vorne zu gehen. Das fällt im Futsal sofort auf und wirkt sich negativ auf das Spiel der eigenen Mannschaft aus.

Es gibt mehrere Taktiken, die im Futsal verwendet werden:

> das 1-2-1 (am häufigsten anzutreffen)

> das 2-2

> das 3-1

> das 4-0

Während beim Fußball auf dem großen Platz Taktik üblicherweise erst ab 12 oder 13 Jahren ein Thema wird, muss ein Futsalspieler ab dem Kindesalter taktisch denken.

Wenn ein Kind mit dem Futsal anfängt, also mit 6 oder 7 Jahren, lernt es die Spielsysteme kennen und fängt an, sie zu beherrschen. Das ist für die Spielintelligenz sogar unerlässlich: Futsal passiert vor allem im Kopf. Die taktische Arbeit ist sowohl bei Angriff als auch bei Verteidigung von höchster Wichtigkeit.

Das Spielfeld ist so klein, dass niemand fest in einer Position spielen kann. Dein Kind muss sich also für seine Mitspieler ins Zeug legen und auf allen Positionen spielen können.

Kurz gesagt gibt es beim Futsal, wo das Feld viermal kleiner ist als beim traditionellen Fußball, also keinen Schatten, in dem man sich verstecken kann.

 

DER FUTSAL-TORWART: DER DREH- UND ANGELPUNKT  

Ein Kind, das Futsal spielt, berührt den Ball im Durchschnitt alle 4 Sekunden, ist also viel aktiver auf dem Platz als beim traditionellen Fußball.

Dieser Unterschied wird beim Torwart noch offensichtlicher, denn wer auf dem großen Feld bei einem guten Team Torwart ist, muss den Ball so gut wie nie berühren. Das Feld ist viel größer und so kommt der Ball nur alle paar Jubeljahre mal bei dir vorbei. Das kann leicht frustrierend werden – gerade für ein Kind, das gerade erst mit dem Sport angefangen hat. Der Spaß des Sports liegt ja gerade im Zusammenspiel mit den Mitspielern.

 

Ein Futsal-Torwart ist viel enger in das Spiel einbezogen als ein Torwart auf dem großen Feld. Er spielt hauptsächlich mit den Füßen, muss also über eine gute Technik verfügen. Wenn er gut spielen kann, kann er ein wichtiger Trumpf des Team sein und die Hälfte des Erfolgs ausmachen.

Sowohl technisch als auch taktisch kommt ihm eine wichtige Rolle zu. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn das Team ein sogenanntes „Power Play“ durchführt, bei dem der Torwart rauskommt und als fliegender Torwart mitspielt.

Auch der mentale Aspekt ist bei einem Futsal-Torwart wichtig. Er ist oft Kapitän seines Teams. Er muss also mit seinen Mitspielern reden und ihnen Anweisungen geben, gerade weil es in einem Futsal-Team nur 4 weitere Spieler gibt. Seine Anweisungen und Empfehlungen während des Spiels sind also entscheidend. Bei all diesen verschiedenen Rollen wird schnell ersichtlich, warum dem Torwart eine Schlüsselrolle zukommt.

 

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN:

Einem Kind, das bereits auf dem großen Feld Fußball gespielt hat, wird Futsal leichterfallen, da es sich bereits technische Fähigkeiten, taktische Reflexe und Spielauffassung angeeignet hat. Spielintelligenz lässt sich trainieren, sodass man sie Kindern leicht beibringen kann, wenn sie bereits Fußball gespielt haben.

Wenn dein Kind aufgrund seiner kleinen Größe nicht in eine Fußballmannschaft auf dem großen Feld aufgenommen wurde, kann Futsal eine gute Alternative sein. Gerade für junge Torwärte ist dies oft der Fall. Kleinere Kinder haben insgesamt im Futsal oft bessere Chancen als auf dem großen Feld.

Adriano GRECO

Sportdirektor und Spieler der SQUADRA MOUSCRON FUTSAL, technischer Partner von KIPSTA:

„Ich habe den Club Squadra Muscron Futsal, der von KIPSTA ausgerüstet wird, gegründet. Ich bin dort Sportdirektor, Spieler als auch Kapitän der ersten Mannschaft und leite die Jugendschule.

Ich habe mit 16 Jahren mit dem Futsal angefangen. Davor habe ich seitdem ich 11 war Fußball gelernt, zunächst 7 Jahre lang beim LOSC und dann 5 Jahre lang bei Mouscron. Ich wollte Profi werden, habe mich aber mit 15 nach einer schweren Verletzung entschieden, mich dem Futsal zu widmen und das Spiel auf dem großen Platz eher als Hobby zu sehen. Also genau das Gegenteil der meisten Fußballspieler!

Also spielte ich über vier Saisons sonntags in der 6. Liga in Belgien auf dem großen Feld. Weil ich ein guter Torjäger war, bin ich mit 25 Jahren dann doch Profi auf dem großen Feld geworden.

Mit 28 bin ich nach Mouscron gewechselt und musste mich dort zwischen Fußball und Futsal entscheiden. Da fiel meine Wahl auf Futsal.

Ich kann von mir sagen, dass ich alle belgischen Ligen mit dem gleichen Verein erlebt habe, nämlich mit der Squadra von der sechsten bis zur ersten Liga.“

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