WARUM IST ES RATSAM, BEIM SKIFAHREN EINEN HELM ZU TRAGEN?

Du fragst dich, warum du beim Skifahren einen Helm tragen sollst? Die Zahlen sind indes eindeutig: Nach den Beinen ist es der Kopf, der bei Wintersportunfällen am häufigsten verletzt wird.

Wusstest du, dass Kopfverletzungen die zweithäufigste Art von Verletzungen bei Wintersportunfällen sind? Doch nur 56 % der Erwachsenen tragen einen Helm. Viel zu wenig, wenn man die Folgen einer Kopfverletzung kennt!

Während 95 % unserer Kinder heute Helme tragen, und bis zu 89 % der Teenager, so sind es bei den Erwachsenen nur 56 %.

150.000 VERLETZTE*, DAVON 3 % SCHÄDELTRAUMATA

Bergärzte sind an vorderster Front bei der Beobachtung der Folgen von Wintersportunfällen. Die Bergrettungsärztliche Vereinigung, der fast 300 Allgemeinmediziner aus französischen Wintersportgebieten angehören, hat ein Netzwerk zur Erfassung von Unfällen in den Bergen eingerichtet, und seit 1992* wurden jährlich mehr als 20.000 Unfälle registriert.

 

Daher wissen wir, dass von 8 Millionen Wintersportlern 150.000 Verletzungen erlitten haben*. 3 % davon waren Schädeltraumata, was bedeutet, dass jedes Jahr fast 4.500 Menschen ein solches erleiden. Mit manchmal sehr schwerwiegenden Folgen.

JEDER IST BETROFFEN

Sophie Claude, Ärztin im Skigebiet La Clusaz, sieht bei ihrer Arbeit regelmäßig die Folgen von Kopfverletzungen, die beim Skifahren, Snowboarden oder gar bei Schlittenunfällen entstehen. Vor allem aber sieht sie, dass es jeden treffen kann: „Ich erinnere mich an diesen 82-jährigen Patienten, der allein und ohne Helm unterwegs war, weil er nie stürzte... Und nun war es doch passiert, er wurde von einem anderen Skifahrer erwischt. Er hat es zwar gut überstanden, musste allerding 48 Stunden unter Aufsicht im Krankenhaus verbringen.“

 

Sophie selbst trägt beim Skifahren einen Helm: „ Ja, ich trage einen Helm. Zu meiner eigenen Sicherheit und vor allem, um meinen eigenen Kindern und allen Erwachsenen, die keinen tragen, ein Vorbild zu sein…“. Sie wünscht sich, dass mehr Skiprofis, wie Skilehrer oder Bergretter, darauf achten und mit gutem Beispiel vorangehen.

 

„Die Defizite oder Folgen, die sich aus einer Kopfverletzung ergeben können, sind je nach Art des Stoßes sehr unterschiedlich. Auch wenn sich 90 % der Opfer innerhalb von 6 Monaten nach einem leichten Schädeltrauma wieder erholen, kann dieses schwerer sein als ursprünglich angenommen und zu einem Koma und Folgen wie Lähmungen, Gleichgewichtsstörungen, Gedächtnisstörungen o.ä. führen. 3 % der nach einem Unfall auf der Piste beobachteten Verletzungen sind heutzutage Schädeltraumata.“ erklärt Sophie.

DAS TRAGEN EINES HELMS: EINE AKTION DIE SELBSTVERSTÄNDLICH WERDEN MUSS

Aurélien Laurent fährt nie ohne Helm, weder auf den Pisten noch außerhalb des markierten Bereichs.

Er ist seit 8 Jahren Bergretter im Skigebiet La Clusaz und seit mehr als 30 Jahren Skifahrer. Das Tragen eines Helmes ist für ihn ganz natürlich. 

 

„Wenn man im Wald oder abseits der Piste unterwegs ist, denkt man eher an den Helm, aber die Piste ist heute genauso gefährlich. Die Pisten sind besser präpariert, so dass die Menschen dazu neigen, schneller zu fahren, ohne diese Geschwindigkeit unbedingt kontrollieren zu können... Kollisionen zwischen Skifahrern und Stürze sind umso gravierender. Und das Risiko schwerer Schädeltraumata ist umso größer.“

GUTE GRÜNDE FÜR DAS TRAGEN EINES HELMS

Der erste gute Grund, einen Skihelm zu tragen, ist der Schutz des Kopfes bei einem Unfall, denn es ist erwiesen, dass das Tragen eines Helmes die Schwere der Kopfverletzung reduziert. Und man gewöhnt sich schnell daran. 

„Früher trug ich nie einen Helm. Ich hatte das Gefühl, dass es mich stören würde. Außerdem war ich immer vorsichtig und dachte somit ich bräuchte keinen. Eines Tages wurde ich Zeuge einer Zusammenpralls, der mich dazu brachte, mir einen Skihelm zuzulegen. Es ist komisch, denn heute kann ich mir nicht mehr vorstellen ohne Helm zu fahren, er hält mich warm, er ist bequem und ich fühle mich sicherer.“, sagt Mathieu, ein Skibegeisterter und Helmträger.

 

Tatsächlich sind Wärme, Komfort, Stil... genauso gute Gründe, um einen zu tragen. Sie sind wärmer als eine Mütze und es gibt sie für jeden Kopf, klein oder groß, in allen Formen, mit unterschiedlichen Anzugsmöglichkeiten, um sich jedem einzelnen so gut wie möglich anzupassen. Einige bedecken die Ohren, andere nicht, manche haben ein Visier und andere ein Belüftungssystem oder beides. Alle haben ein Befestigungssystem für die Skimaske.

Wenn du jemals einen Helm getragen hast und er dich gestört hat, war es wahrscheinlich nicht deine Größe! Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des richtigen Skihelms!

 Die Fachleute für Medizin und Sicherheit in den Bergen sind sich einig und raten alle, einen Helm zu tragen, um dich im Falle von Stürzen vor Kopfverletzungen beim Skifahren oder Snowboarden zu schützen. Die heutigen Skihelme sind bequemer und werten dein Outfit auf der Skipiste auf. Also, was auch immer dein Grund ist, einen Skihelm zu tragen, es gibt definitiv keinen Grund, um keinen aufzusetzen!

 

Du hast deinen noch nicht gefunden? Skihelme von Wed'ze sind im Decathlon-Geschäft oder auf decathlon.de für jedes Budget und in allen Stilrichtungen erhältlich!

 

Quelle: Website der Bergrettungsärztliche Vereinigung Unfallforschung des Wintersports http://www.mdem.org/france/DT1190189670/page/Les-chiffres.html

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