UNSERE TIPPS, UM VERLETZUNGEN BEIM SKATEBOARDFAHREN ZU VERMEIDEN

Das Skaten ist eine absolute Extremsportart und vermittelt echte Freiheitsgefühle. Aber all die spektakulären Tricks bergen eben auch ihre Risiken. 

Ob auf der Rampe, in Skateparks oder auf der Straße, ein Skater ist immer gewissen Risiken ausgesetzt. Um die nächste Tour nicht unter Schmerzmitteln zu beenden, solltest du ein paar Regeln beachten.

PROTEKTOREN VS. MODEACCESSOIRES

Gegen Verletzungen hilft am besten, die bei Stürzen am gefährdetsten Stellen zu schützen, besonders den Kopf, die Handgelenke und die Knie. Mit der richtigen Ausrüstung wie einem Helm, Knieschonern, Handgelenkprotektoren oder verstärkten Handschuhen können Stürze zwar nicht verhindert werden, aber ihre Folgen werden gemildert.

Für Skater, die sich hauptsächlich auf Half-Pipes aufhalten und regelmäßig schwindelerregende Höhen erreichen, sind Protektoren Pflicht. Streetskater dagegen tragen sie nicht gern, weil sie angeblich ihre Bewegungsfreiheit einschränken. Das Argument, dass Protektoren das Outfit versauen, zählt nicht. Wen interessiert schon dein Outfit, wenn du einen 360 Flip Crooked Grind lieferst?

 

- Vergiss nicht: Stürze passieren immer mal und die Protektoren sind dazu da, hinzufallen, ohne sich wehzutun. Aus Fehlern lernt man! -

HAUPTSACHE IST NICHT DER STURZ AN SICH, SONDERN DAS SICH ABFANGEN

Ist ein Sturz unumgänglich, kannst du den Schaden mindern, indem du weißt, wie du mit der Situation umgehst. Unsere Tipps für alle Fälle helfen dir dabei, die Stürze abzufangen:

• Sturz vorwärts: Zieh den Kopf ein, streckt die Arme vor und lass dich über die Schulter abrollen (Tipp: Wenn du mit Knieprotektoren fährst, kannst du auch auf die Knie fallen und dich auf den Protektoren gleiten lassen);

• Sturz nach hinten: Zieh den Kopf ein, heb die Beine und fang dich mit den Händen auf dem Boden ab:

• Seitlicher Sturz: fang dich mit einem Arm ab, mach den Rücken rund, roll dich ab und schütze so deinen Kopf.

 

Bedenke außerdem immer deine Geschwindigkeit: Sie hat direkten Einfluss auf den Sturzverlauf und seine Intensität. Statt bei hoher Geschwindigkeit hart zu bremsen, was Stürze begünstigt, solltest du in der Bewegung bleiben (laufen, ausrollen lassen, rutschen).

Wichtig ist, geschmeidig zu bleiben, ob jetzt auf dem Brett oder daneben, damit du nicht steif auf den Beton knallst. Das minimiert die Risiken.

BIS JETZT ALLES KLAR? FINDE DEIN SELBSTVERTRAUEN WIEDER

Die Angst vor Verletzungen ist oftmals der eigentliche Auslöser für Stürze. Sie schränkt dein Können ein und hindert dich daran, das Richtige zu tun. Alles in allem ist ein Sturz aber kein Drama, sondern gehört zum Training dazu. Selbstvertrauen ist also der wichtigste Begleiter jedes Skaters. Hast du eine schlechte Phase? Macht nichts: Immer wieder rauf aufs Board und üben. Mentale Blockaden überlassen wir den Therapeuten. Denk dran, dein Training immer mal zu variieren, also den Ort zu wechseln und die Tricks, so kommst du immer weiter.

 

Pass aber auf, dass du dich nicht selbst überschätzt.

Das macht dich nur leichtsinnig und steigert dein Unfallrisiko. Wichtig sind nicht nur die Füße auf dem Board, sondern auch, dass du vor Selbstüberschätzung nicht abhebst. Wenn du einen Trick übst, dir aber die äußeren Umstände unheimlich sind, dann übe erst einmal gefahrlos, indem du den Bewegungsablauf simulierst. Dadurch sorgst du dafür, dass die Umgebung unwichtiger wird. Je mehr du den Trick übst, desto machbarer wird dir das Gelände erscheinen. Übe so lange "auf dem Trockenen", bis du wirklich bereit bist, die Figur in der fraglichen Umgebung fahren zu können.

Also, wichtig ist es, Selbstvertrauen zu haben, aber jeder sollte seine Grenzen achten. Zwischen den beiden Komponenten muss man sein Gleichgewicht finden, das überhaupt so wichtig ist beim Skaten.

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