Tourenski-Lexikon

ENTDECKE DAS SKITOURENGEHEN SKITOURING-LEXIKON

Skitourengehen ist die beste Methode, um in völliger Autonomie die Berge im Winter mit Skiern unter den Füßen zu entdecken und dabei eine unberührte Natur zu genießen. Ursprünglich als Mittel der Fortbewegung, hat sich Skitourengehen zu einem echten Freizeitsport entwickelt, der sogar Ausdauer, Skibergsteigen und Skiabfahrt miteinander verbindet.

A

ALPI

Abkürzung für Alpinismus. Wird vor allem für Skibergsteigen verwendet, das mit sehr leichten und schmalen Tourenski, die speziell für den Aufstieg optimiert* sind, ausgeübt wird.

Schleifen

Das Schleifen macht die Kanten der Ski so scharf wie eine Messerklinge und führt so zu mehr Griffigkeit auf Hartschnee oder vereisten Flächen.

 

AKKLIMATISATION

Sobald sich die Bedingungen ändern, muss sich der Körper anpassen: das nennt man Akklimatisation. In den Bergen muss eine Höhenanpassung erfolgen, und vor allem der Sauerstoffmangel kompensiert werden, um damit verbundene Probleme zu vermeiden (starker Sauerstoffmangel kann zu Übelkeit, Erbrechen und sogar Ödemen führen).

Höhenlage

Höhe eines Ortes im Verhältnis zum Meeresspiegel, dessen Bezugsniveau bei 0 Metern liegt. Ab 1.500 m befindet ihr euch in Höhenlage. Skigebiete liegen üblicherweise zwischen 1.000 und 3.800 Höhenmetern.

GRAT

Ein Grat ist die Berghöhe, die von zwei Flanken (oder Seiten) eines Berges gebildet wird. Sie verläuft auf der gesamten Länge des Berges, im Gegensatz zum Gipfel, der nur eine Spitze ist. Sie springt hervor, ist normalerweise sehr schmal und es ist oft windig, daher bilden sich dort im Winter häufig Schneeüberhänge. Grate sind die bevorzugten Wege von Berg- und Alpinsportliebhabern.

LAWINE

Schneemassen, die sich lösen und den Hang hinunterrasen, bis sie von einem Hindernis oder vom Gelände gestoppt werden. Es gibt natürliche Lawinen oder Lawinen, die ausgelöst werden, um vielbefahrene Stellen (Pisten, Straßen) zu sichern.

B

BOOTFITTER

Thermoverformung des Skiboot-Innenschuhs, dadurch wird das Innenschuhmaterial durch Wärme so gut wie möglich an die Fußform angepasst.

TELESKOPSTÖCKE

Ski- oder Wanderstock, der aus zwei Rohren zusammengesetzt ist, die sich ineinanderschieben lassen. Mit einem Befestigungssystem wird die Höhe des Stocks angepasst. Ihr könnt so eure Stöcke beim Aufstieg verkürzen oder sie bei einer steilen Abfahrt verlängern. Sehr praktisch beim Wandern und Alpinsport, je nach Gelände anpassbar, außerdem praktisch zu tragen, da sie komplett gekürzt wenig Platz benötigen.

SENKE

Eine Senke ist ein Gebirgspass, d.h. die Übergangspassage über den zwischen zwei Bergabhängen niedrigsten Bergkamm. Der Pass verbindet häufig zwei Täler, einige sind sehr bekannt durch Radrennen wie die Tour de France.

RUNDSTRECKE

Wanderweg, der eine komplette Tour, eine Schleife, bildet und bei dem man an den Ausganspunkt zurückkommt, ohne den gleichen Weg zurück zu nehmen, im Gegensatz zum einfachen Hin- und Rückweg.

C

SPALTE

Tiefe Öffnung im Boden, in Form einer Spalte, entweder im Fels eines Berges oder im Eis eines Gletschers. Die Gletscherspalten sind besonders gefährlich, da sie vor allem im Winter oft von Schnee bedeckt sind, und mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind.

REVERSE CAMBER

Dies ist eine negative Vorspannung, im Gegensatz zur traditionellen Vorspannung die den Ski in der Mitte von der Oberfläche abheben lässt, um den Druck effektiv auf die Schaufel und das Skiende zu verteilen. Bei einer negativen Vorspannung (Reverse Camber) liegt der Ski lediglich in einem sehr kurzen Bereich unter der Schuhmitte auf dem Untergrund auf und biegt sich zum Skiende und zur Skispitze nach oben.

Steighilfe

Hinterer Teil der Tourenski-Bindung, der dafür sorgt, dass der Fuß angehoben bleibt und sich beim Aufstieg nicht wieder komplett senkt. Zu verwenden bei mittlerer bis starker Hangneigung.

ENTENGANG

Eine Technik zum Besteigen von Bergen auf Skiern, ohne aus der Bindung aussteigen zu müssen, dabei bilden die Ski eine V-Stellung, Schaufel nach vorne hin geöffnet.

STOLLEN

Stollen sind ähnlich wie Harscheisen, aber für Skischuhe. Sie werden am Schuh befestigt und bestehen aus Metallzapfen, die auf hartem, gefrorenem und sogar vereistem Schnee den nötigen Halt geben. Auf bestimmten Wandertouren sollte man sie im Rucksack dabei haben, falls man an manchen Stellen aus der Bindung aussteigen muss.

Camber

Camber bzw. Vorspannung ist die Wölbung des Skis, wenn er auf den Boden gelegt wird. Es gibt verschiedene Formen, je nach Technik: manche Ski wölben sich in der Skimitte mit Kontaktpunkt an beiden Seiten (Kamelform), andere haben einen längeren Kontaktpunkt in der Skimitte (Bananenform). Die Vorspannung des Skis kannst du anhand des Skiprofils feststellen.

BODENSENKE

Vertiefung zwischen zwei Berggraten - der oft konkav nach unten gebogene Teil einer Spalte in den Gesteinsschichten, wo sich sehr viel Schnee ansammeln kann. Im Gegensatz zur Felsrinne, ist die Bodensenke breiter und oft weitläufiger. Wird von Freeridern sehr geschätzt.

FELSRINNE

Schmale Rinne zwischen zwei Bergflanken, mit mehr oder weniger starkem Gefälle, wo Ski-Wanderer gern aufsteigen, um danach mit Freude die Abfahrt zu genießen.

SPANN

Oberseite des Fußes zwischen dem Ansatz des Schienbeins und den Zehen.

Harscheisen

Beschläge aus Metall, die in der Bindung von Tourenski eingesetzt werden, um das Aufsteigen auf harschigem oder vereistem Schnee bei starker Steigung zu ermöglichen, wenn Skifelle nicht mehr ausreichen.

SPITZKEHRE

Es handelt sich beim Skitourengehen um eine Wendung am steileren Hang, die eine Richtungsänderung beim Aufstieg ermöglicht.

CAMBER

Synonym für Vorspannung, bezieht sich auf die Form des flach liegenden Skis.

WECHTE

Eine Wechte ist eine vom Wind geformte Schneeanhäufung auf einem Bergkamm oder Grat, die über dem Abgrund hängt. Wechten sind von Natur aus instabil.

TOPOGRAPHISCHE KARTE

Karte, die mit Grafiken die Topographie eines Ortes erläutert, d. h. Höhen, Steigungen, Bergspitzen, Kämme, Grate, Gipfel. Diese Karten sind sehr hilfreich im Gebirge und ideal, um sich vorzubereiten und den Wegbeschreibungen zu folgen.

TOURENSKISCHUHE

Spezielle Skischuhe für das Skitourengehen. Sie sind meistens flexibler und leichter als klassische Skischuhe und besitzen spezielle Extras, die auf das Skiwandern abgestimmt sind: Spannsystem am Innenschuh, Schnalle zum Befestigen der Ski-Leash, einstellbare Geh-Position für mehr Bewegungsspielraum beim Aufstieg (du kannst die Beine besser spreizen, um schneller hochzulaufen), rutschfestes System unter der Sohle. Wenn du eine Tourenbindung mit Inserts verwendest, kannst du die zwei kleinen Löcher im Frontteil deiner Tourenskischuhe benutzen, um die Zapfen der Tourenbindung einrasten zu lassen; diese sind bei klassischen Skischuhen nicht vorhanden.

Gebirgspass

Vertiefung an einem Bergrücken zwischen zwei Gipfeln. Siehe auch Senke*.

D

RUTSCHTECHNIK

Dabei stellt man den Ski quer zum Hang unter Berücksichtigung zweier Faktoren: Ski belasten (Druck deinerseits, starke Hangneigung) und schwaches Aufkanten. Mit dieser Technik kannst du dein Tempo kontrollieren, aber auch stoppen oder schwierigere Stellen überqueren.

STEIGFELLE ABZIEHEN

Aufstiegshilfen (Seehundfell) von den Skiern entfernen

ABFAHRT

Zeitpunkt, an dem der Skitourengeher den Berg wieder hinabfährt – ein anderes Wort für Belohnung.

BEWEGUNGSSPIELRAUM

Es ist die maximale Reichweite, die du erreichen kannst, wenn du ein Bein vorschiebst, bevor du das zweite nachziehst. Je größer dein Bewegungsspielraum, desto weiter kannst du dein Bein vorschieben, den Hang schneller hochsteigen und weniger Ermüdung verspüren.

HÖHENUNTERSCHIED

Unterschied in der Höhenlage zwischen zwei verschiedenen Punkten, um den topographischen Niveauunterschied anzuzeigen.

LVS-Gerät

Lawinenverschüttetensuchgerät, ein absolutes Muss wenn man sich abseits der Piste befindet, inkl. Schaufel und Sonde. Es sendet Funkwellen, damit man gefunden werden kann oder um andere Sendegeräte bei Lawinenabgang zu finden.

ABHEBEN

Anheben der Skispitze aus dem Schnee, was das Fahren auf Pulverschnee erleichtert.

HÖHENMETER

Höhendifferenz zwischen zwei Punkten im Gebirge, wird in Metern angegeben. Skibergsteiger und Wanderer berechnen normalerweise ihre Strecke in positiven und negativen Höhenmetern, um so den Schwierigkeitsgrad der Route festzulegen.

ENTRIEGELN

Den Skischuh in Walk-Position bringen für mehr Bewegungsspielraum beim Skitourengehen oder die Skibindung entriegeln, um von Ski- in Walk-Modus zu wechseln.

E

AUSGESETZTHEIT

Als ausgesetzt werden diejenigen Stellen einer Route bezeichnet, bei denen aufgrund der Steilheit des Geländes im Fall eines Absturzes Verletzungsgefahr besteht. Je ausgesetzter der Weg, desto schlimmer der Sturz.

F

FLEXION

Die Fähigkeit des Schuhs sich bei Aufstiegsbewegungen zu biegen. Je stärker die Flexion, desto höher der Bewegungsspielraum und leichter der Aufstieg beim Skitourengehen.

FLEX

Steifigkeitsgrad des Schuhs. Je höher der Flex desto steifer ist der Schuh. Ein höherer Steifigkeitsgrad wird von Experten bevorzugt, die hohe Präzision beim Abstützen erwarten.

ALPINSKIBINDUNG ENTRIEGELBAR

Bindung für Alpinski, die in den Tourenskimodus wechseln kann dank entriegelbarem Fersenautomat. Sobald die Bindung entriegelt ist, hebt sich die Ferse, so dass du jetzt eine Steighilfe und Skifelle* anbringen kannst. Eine vielseitige Bindung, leistungsstark wie eine normale Alpinski-Bindung bei der Abfahrt, aber schwergewichtig beim Aufstieg.

BINDUNG MIT HYBRID-INSERTS

Die Bindung mit Hybrid-Inserts ist etwas schwerer als eine Insert-Bindung und hat den Vorteil, dass die Vorderbacken drehbar sind, so dass der DIN-Wert (Auslösewert für Skibindungen) eingestellt werden kann und somit die gleiche Sicherheit wie Alpinski-Bindungen bietet. Idealer Kompromiss zwischen Leichtigkeit und Sicherheit beim Sturz.

BINDUNG MIT INSERTS

Tourenbindung mit zwei Zapfen am Frontteil, die in am Skischuh angebrachten Inserts einrasten. Sehr leichte Bindung, angenehm beim Aufstieg, aber oftmals geringere Leistungsstärke und Stabilität bei der Abfahrt. Außerdem erfolgt die Freigabe des Fußes bei einem Sturz nur von hinten, was die Sicherheit dieser Skibindung beeinträchtigt.

G

HANDSCHUHE

Wichtiges Accessoire für das Skifahren, um die Hände warm zu halten und vor äußeren Einflüssen zu schützen. Beim Skiwandern nimmt man gern dünne, leichte Handschuhe, die besonders winddicht sind. Für die Abfahrt kann man sogar ein zweites Paar im Rucksack mitnehmen.

GPS EXCHANGE

Gps eXchange oder GPX ist ein XML-Dateiformat zum Austausch und zur Archivierung von GPS-Daten. Es wird von allen aktuellen GPS erkannt und kann mit jeder Software validiert werden.

GPS

Global Positioning System: globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung. Ein Gerät mit dieser Software erkennt die Position und berechnet die Route bzw. verschiedene Routen, um von einem Punkt zum anderen zu gelangen.

H

I

ALTERNATIVE ROUTE

Rettungsweg, um im Problemfall vorbereitet zu sein: Verschlechterung der Witterungsbedingungen, Verletzung, Sperrung der ursprünglichen Strecke...

NEIGUNG

Das Verhältnis zwischen der Länge des Hangs und seinem Höhenunterschied; Beträgt z. B. der Höhenunterschied bei einer Strecke 2 km genau 200 m (Unterschied zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Punkt des Hangs) ergibt dies ein Gefälle von 10 %.

INSERTS

Es sind die zwei Zapfen an der Vorderbacke der Pin-Bindung , oder Low Tech Bindung.

ROUTE

Weg, den man zurücklegt, um von einem zum anderen Ort zu gehen. Im Gebirge kann der Weg ein Hin- und Rückweg oder eine Schleife sein*.

J

K

L

LOW TECH

Anderer Name für Pin-Bindung, den Fritz Barthel als ihr Erfinder, dieser Bindung gegeben hat. Ursprünglich für die Firma Dynafit entwickelt, Patentschutz 2004 abgelaufen. Die Low Tech Bindung wurde 1984 erfunden und ist über 30 Jahre alt!

SERPENTINEN

Beim Aufstieg mit Tourenski kompensiert man die Hangneigung bis zum Gipfel durch Schlangenlinien oder Serpentinen.

M

AUFSTIEG

Das Bewältigen der Hangneigung mit Hilfe von Steigfellen (Seehundfell) an den Tourenski.

N

HARSCHSCHNEE

Verfestigte Schneedecke infolge wechselnder Witterungsperioden und Windeinwirkung – ergibt ein charakteristisches dumpfes Geräusch, wenn man darüber fährt.

O

P

EISPICKEL

Ausrüstungsgegenstand im Alpinsport, der aus Schaft, Haue und Schaufel besteht. Der Pickelkopf dient als Gehunterstützung auf Fels und Eis oder zum Einschlagen eines Felshakens als Fixpunkt beim Klettern an Stellen, wo kein Seil benutzt werden kann oder ein zusätzlicher Befestigungspunkt benötigt wird.

WALK-POSITION

Die Geh (Walk) Position des Tourenskischuhs ermöglicht eine Biegung des Schaftrands nach hinten für mehr Bewegungsspielraum im Fußgelenk* und bequemeres Aufsteigen mit Skiern und leichteren Zustieg. Wird meistens mit Haken hinten am Schaftrand des Schuhs entriegelt.

POWDER

Pulverschnee, frischer Schnee

TRAGEN

Zu Fuß weitergehen mit der Skiausrüstung auf dem Rucksack.

SKIFELLE ANLEGEN

Skifelle (Seehundfell) an Tourenskiern befestigen.

Seehund-Felle

Werden auch Anti-Rutsch-Felle genannt, da sie aus einem speziellen Stoffstreifen bestehen, mit einer haftfähigen Seite zum Kleben am Ski und einer Seite mit Fellhaaren, wie Teppichhaare, die nach unten zeigen und dadurch verhindern, dass der Ski beim Aufstieg nach hinten rutscht . Seehundfelle bestehen heutzutage aus Synthetikmaterial, auch wenn der Name weiterhin besteht.

SCHNEEBRÜCKE

Schneeanhäufung, die eine Brücke über einer Spalte bildet.

WINDKRUSTE

Schneeanhäufung, die durch den Wind , bei Schneefall oder bei frischem Triebschnee an einer speziellen Stelle verfrachtet wurde. Besonders instabil und sehr gefährlich, vor allem nach starkem Schneefall. Durch Windkrusten werden zahlreiche Lawinen ausgelöst. Sie verschwinden entweder aufgrund ihrer starken Instabilität und veränderter Klimabedingungen (Erwärmung) oder nach Überquerung durch einen Skifahrer.

SCHAUFEL

Die Schaufel gehört zur Sicherheitsausrüstung beim Skitourengehen und hilft beim Freilegen von evtl. Lawinenopfern. Die Schaufel für Skisport ist zweiteilig, mit abnehmbarem Griff , um im Rucksack transportiert zu werden. Es gibt auch Schaufel mit Teleskopgriff.

Q

R

ROCKER

Ein Rocker ist die Verlängerung der Skispitze in Richtung Skimitte. Wenn also der Ski flach auf dem Boden liegt, ist die Skispitze aufgebogen, so dass sich der Kontaktpunkt näher im Bereich der Bindung befindet. Der Rocker ermöglicht eine leichtere Kurvenführung. Rocker-Ski sind in weichem Schnee besonders beliebt. Anders gesagt: der Rocker beim Ski ist wie die Servolenkung beim Auto!

RAID

Mehrtägige Bergtour oder Bergrennen mit mehreren Etappen.

S

Sonde

Die Sonde gehört zur notwendigen, dreiteiligen Sicherheitsausrüstung wenn du abseits der Piste unterwegs bist (Schaufel/Sonde/LVS-Gerät) und ermöglicht das Sondieren der Schneedecke um Verschüttete genau zu orten, bevor du den Schnee wegschaufelst.

SKITOURENGEHEN

Eine Ski-Disziplin, die in natürlicher Umgebung ausgeübt wird, abseits präparierter Pisten in unverspurtem Gelände, abseits von speziellen Skianlagen, mittels Ski mit entriegelbarer Bindung und Skifelle, die den Aufstieg mit Skiern an den Füßen und die Abfahrt auf Skiern ermöglichen. Die Hangneigung ist dabei meistens schwach bis mittel.

HOCHGEBIRGSSKIFAHREN

Wird meistens an sehr steilen Hängen praktiziert, wo man manchmal zu Fuß gehen und die Ski tragen muss.

SKIBERGSTEIGEN

Synonym für Skitourengehen. Die Benennung wird von Wettkampfsportlern und ihrem Verband benutzt, die diese Sportart professionell an eher steilen bis sehr steilen Berghängen ausüben.

SICHERHEIT

Es gibt keine gelungene Skiwandertour ohne die nötige Sicherheit: Starte in Begleitung und wenn möglich mit einem Bergprofi, benutze eine geeignete Ausrüstung (Sicherheitsequipment, angepasste Kleidung, Erste-Hilfe-Beutel, Imbiss) bereite dich rechtzeitig vor, Wetterbericht anschauen, geeignete Streckeauswählen. Wenn du dich sicher fühlst, wirst du das Entdecken der Berge mit Freude genießen.

Rucksack

Tasche mit zwei Trägern, die man auf dem Rücken trägt. Rucksäcke sind sehr praktisch im Gebirge und werden seit langem beim Wandern eingesetzt. Heute sind sie perfekt für das Skifahren angepasst, haben mehrere Taschen für Schaufel, Sonde, Trinkflasche, usw. sowie Befestigungsmöglichkeiten für das Tragen der Ski außen am Rucksack.

T

TOPOGRAFIE

Eine detaillierte Wegbeschreibung, meistens mit Karte, Beschreibung der Strecke, Anmerkungen zu den Schwierigkeiten und wie sie überwindet werden können, möglicherweise mit Schwierigkeitsgrad, und gegebenenfalls mit Rückzugsoptionen falls nötig.

FERSENAUTOMAT

Hinterer Teil der Skibindung, die zum Einrasten des hinteren Skischuhbereichs dient. Ausgestattet mit Steighilfe bei Skitourenbindung, entriegelbar bei Mixed-Bindung für Alpin-Tourenski.

SPUR

Schnee-Abdruck, den der Skifahrer bei der Abfahrt oder der Skiwanderer beim Aufstieg hinterlässt. Das Anlegen einer Aufstiegsspur bedeutet beim Skitourengehen, dass man als erster den Hang hochsteigt, so dass nachfolgende Tourengeher bei Neuschnee in der bereits festgestampften Spur aufsteigen können. Bei der Abfahrt wird allerdings makelloser Schnee ohne jede Spur besonders geschätzt.

U

V

W

X

Y

Z

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