TIPPS & TRICKS FÜR SURF-EINSTEIGER

Wir haben für dich einige Tipps & Tricks gesammelt die dir deinen Einstieg in den beliebten Sport am Meer vereinfachen. 

 

SICHERHEITSREGELN ZUM ERLERNEN DER SURF-GRUNDLAGEN

BEACHTE DEN GRUNDSATZ: „EIN SURFER PRO WELLE“

Dies ist eine der grundlegenden Sicherheitsregeln: Nur ein Surfer nimmt die Welle, um Kollisionen mit anderen sowie Verletzungen zu vermeiden.

Welcher Surfer hat Vorrang? Derjenige, der bereits auf der Welle ist!

Was, wenn er noch keiner auf der Welle ist? Derjenige, der am nächsten an dem Punkt ist an dem die Welle bricht ("Peak")!

Woher weiß man, wer am Peak ist? Es ist derjenige, der am nähesten am Weißwasser ist!

Woher weiß man, wer am nähesten am Weißwasser ist? Man schaut! Also immer umschauen und die anderen Surfer beobachten. Dies dient deiner und der Sicherheit aller anderen in den Wellen.

VERMEIDE ES, EINEN SURFER ZU BEHINDERN, DER BEREITS AUF EINER WELLE IST

Vorrang hat die Person, die auf der Welle surft. Halte dich von seiner Surfbahn fern, um ihn nicht zu einem riesigen Slalom zu zwingen. Surft er vor dir nach rechts - paddelst du nach links und andersrum. "Aber dann paddel ich ja direkt ins Weißwasser?!" - Ja und das ist das nötige Übel. Aber hey! Kopf hoch: Gratis Nasenspülung.

"Aber warum?" Weil man das so macht! Wenn du dich also in der Surfbahn eines Surfers wiederfindest und deine einzige Option ist, im Weißwasser gewaschen zu werden, dann mach es. Den größten Spaß hat man, wenn sich alle an die Regeln halten. Das wirst du auch ganz schnell merken

SURFE NICHT IM BADEBEREICH

Jedes Jahr kommt es zu Zusammenstößen von Surfern mit Badegästen. Deshalb kennzeichnen blaue Flaggen die französischen Badegebiete. Das Surfen ist innerhalb dieser Bereiche zum Schutz der dort befindlichen Badegäste verboten. Eine Geldstrafe wartet auf rücksichtslose Draufgänger, die sich hineinwagen.

Tatsächlich leiden viele überwachte Strände am Syndrom des perfekten Peaks innerhalb des Badebereichs, was verführerisch sein kann...

KÄMPFE NICHT GEGEN DEN STROM AN

Gegen den Strom anzukämpfen ist eine unnötige Energieverschwendung! Wenn du von der Strömung mitgerissen wirst, lass dich von der Strömung wegtragen und kehre ruhig an den Strand zurück, sobald du aus dem schwierigen Bereich heraus bist – es handelt sich oft nur um wenige Meter.

WIE DU BEI DEINEN ERSTEN SURF-STUNDEN ERFOLGE FEIERN KANNST!

Vom Joggen bis zum Erreichen der richtigen Position auf dem Brett, über die korrekte Art zu paddeln; entdecke alle unsere Ratschläge, um gut ins Surfen zu starten!

 

Überlasse nichts dem Zufall und nehme dir die Zeit, deine ersten Sitzungen gut vorzubereiten. Um effektiv voranzukommen, solltest du sicherstellen, dass du über Folgendes verfügst:

 

            - Ein geeignetes Surfbrett

            - Einen geeigneten Anzug

            - Eine gute Leash

            - Das richtige Wachs

 

Stöbere durch die Video-Tutorials unserer Experten, um mehr über die wichtigsten Schritte zu erfahren, wie z. B.:

· das Aufwärmen vor dem Surfen: unerlässlich! ;

· die Wahl des vorderen Fußes auf dem Surfbrett;

· die Surfposition;

· das erste Paddeln beim Surfen;

· der erste Einstieg ins Wasser beim Surfen;

· der erste Take-Off auf dem Anfänger-Surfbrett.

SURF-ANFÄNGER: WANN UND WO MAN SURFEN SOLLTE

Die Forecast für das Surfen lesen und verstehen können 
Surfen | Wellenreiten | Einsteiger

Die Anfänge des Surfens werden oft von einer weiteren Schwierigkeit begleitet: das Lesen und Verstehen der herschenden  Bedinungen zum. Um diese vorherzusehen, ist es wichtig zu wissen, wie man die auf spezialisierten Websites, wie magicseaweed.com oder Surfforecast.comdie Surf-Vorhersagen liest. Dafür solltest du wissen was folgende Dinge bedeuten:

 

— der Swell: er definiert die Größe der Wellen. Zuerst sollte man sich auf Wellen von weniger als 1 m beschränken;

— den Wind: zu viel Wind verhindert eine gute Wellenbildung. Der Landwind (vom Land zum Meer, "Offshore") eignet sich jedoch hervorragend zum Surfen, da er die Wellen aushöhlen und glätten kann. Der Seewind ("Onshore") ist hingegen ein Wind, der vom Meer her kommt. Er plättet die Wellen und bildet eine kabbelige See, die beim Surfen unangenehm ist. Ein schwacher Wind sorgt eher für günstige Bedingungen. In der Regel ist zu viel Wind nie gut zum Surfen.

 

— die Tide: im Allgemeinen bringt eine steigende Flut ("mid-Tide") bessere Bedingungen für das Surfen. Es gibt jedoch keine feste Regel in dieser Sache: Erkundige dich bei den lokalen Surfern, wie die Gegebenheiten des Spots sind. Andernfalls solltest du dich im Voraus auf den Websites, die die Spots beschreiben, oder in Reiseführern wie Stormrider informieren. Auf Magicseaweed siehst du auch bei jedem Spot eine Tide-empfehlen

 

— die Periode: eine für den Anfänger unerlässliche und oft unbekannte Information! Die Periode definiert die Zeit zwischen 2 Wellen sowie die Kraft der Welle. Eine kleine Periode bedeutet, dass bei gleicher Wellengröße das Set kleiner und die Wellen weniger stark sind, wobei die Wartezeit kürzer wird. Eine große Periode bedeutet, dass man länger auf die Sets warten muss, die jedoch kraftvoller ausfallen.  Die ideale Periode liegt bei ca. 10 Sekunden.

 

— die Saison:  Natürlich kommt es immer darauf an wo du grade bist. Europa ist im allgemeinen im Frühling und Herbst sehr kontstant. Im Sommer kann es dann auch schon mal gar keine Wellen geben ("flat"). Ab Herbst bis in den Winter kann es an manchen Spots zu riesen Wellen kommen, zum Beispiel Nazare mit über 20 m Welle. Dies ändert sich von Kontinent zu Kontinent also vorher nachschauen ist Pflicht!

 

Um sicher zu sein, dass die Bedingungen gut sind, solltest du einen Blick auf die Webcams werfen, bevor du an den Spot gehst! Um sie zu finden, gib den Namen der Stadt oder des Spots sowie „Webcam HD“ in eine Suchmaschine ein. Dies kann sehr hilfreich sein und ist vor allem in Europa, Amerika und Australien zu finden.

 

Nummer

DIE VERSCHIEDENEN WELLENTYPEN FÜR SURF-ANFÄNGER

Ein wenig Vokabular, um die richtigen Spots und ihre für Anfänger geeigneten Wellen zu erkennen!

 

— Die Weißwasserwellen: der beste Freund des Anfängers; es gibt nichts besseres, als die Weißwasserwellen in der Nähe des Strandes zu nehmen, um zu lernen, wie man sich richtig positioniert und den ersten Take-Off macht.

 

— Der Beach Break: ist der beliebteste und häufigste Wellentyp. Er bildet sich an Kies- oder Sandstränden an verschiedenen Stellen und formiert sich schnell erneut. Mit anderen Worten, handelt es sich um einen Ort, an dem die Wellen auf einem sandigen Boden brechen. 

 

— Der Point Break: dieser Wellentyp beginnt immer an der gleichen Stelle und bricht an Felsen. Und ja, es ist auch der Titel eines Films...

 

—Der Reef Break: ist ein Wellentyp, bei dem sich die Wellen auf einem Riff brechen... Wir raten dir logischerweise davon ab, auf dieser Art Spot zu starten.

 

Ein weiterer Vorteil der Weißwasserwellen: Du brauchst nicht auf den Peak zu warten, um zu starten! Du kannst ohne Unterbrechung üben, bis du allmählich die Grundlagen des Surfens beherrschst, bevor du dich dem Peak stellst.

DIESE TIPPS KÖNNTEN DICH AUCH INTERESSIEREN

Tipps
new
Natürlich musst du vor allem auf deinem Board im Wasser üben, um möglichst schnell Fortschritte zu machen. Aufgrund deines Wohnorts, der Bedingungen oder deines Terminkalenders kannst du jedoch häufig nicht so oft surfen, wie du gerne möchtest. Aber wusstest du, dass du dich auch durch ein Training an Land im Surfen verbessern kannst?
SEITENANFANG