SICHERHEITSREGELN FÜR DAS GERÄTETAUCHEN

Du schnorchelst gerne und möchtest dich im Tauchen versuchen? Bevor du diesen Schritt wagst, solltest du dir unsere Ratschläge durchlesen. DECATHLON gibt dir wichtige Tipps für einen sicheren Tauchgang.

GEFAHREN BEIM GERÄTETAUCHEN

Beim Tauchen ist die Sicherheit das A und O. Zudem solltest du auch die Tatsache, dass du dich im Wasser fortbewegst, unbedingt berücksichtigen, denn die Unterwasserwelt weist klimatische Besonderheiten auf. Wir zeigen dir, was du beachten musst, damit du den Tauchsport ohne unangenehme Zwischenfälle genießen kannst.

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TAUCHE NUR BEI GUTER GESUNDHEIT

Das klingt zwar selbstverständlich, sollte aber dennoch bei Tauchgängen nicht vergessen werden!

Damit sicheres und sorgenfreis Tauchen gewährleistet ist und du tolle Tauchabenteuer erleben kannst raten wir vom Tauchen ab, wenn du dich in ärztlicher Behandlung befindest. Auch bei Schlafmangel, Erkrankungen oder weitern Gründen, warum du geschwächt bist, solltest du von Tauchgängen absehen.

Um Unfälle beim Tauchen zu vermeiden, solltest du niemals ein Risiko eingehen.

Es ist daher wichtig, dass du dich einmal im Jahr von einem Arzt durchchecken und bei Zahnproblemen von einem Zahnarzt behandeln lässt.

VORBEUGUNG VON DEKOMPRESSIONSUNFÄLLEN

Beim Tauchen macht sich eine Menge Stickstoff in den Atmungsorganen breit, der selbst an Land manchmal schwer auszuatmen ist. Deshalb ist eine angemessene Aufstiegsgeschwindigkeit sehr wichtig. Konzentriere dich auf das Ausatmen und folge immer genau den Anweisungen des Tauchlehrers. Denk daran, vor und nach dem Tauchen ausreichend zu trinken. Zudem ist es wichtig, dass du dich unter Wasser gut vor der Kälte schützt.

Schlafmangel, Rückenprobleme, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder andere Beschwerden sind Alarmsignale, die du nicht missachten solltest.

 

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ATEMNOT VERMEIDEN

Atemnot tritt ein, wenn die Atemfrequenz steigt, sodass es zur Schnappatmung kommt. In so einer Situation solltest du Ruhe bewahren und dich stärker auf deine Atmung konzentrieren, wobei es keine Rolle spielt, warum du aus der Puste geraten bist. Zu den möglichen Ursachen für eine Atemnot zählen zu große Anstrengung, Panik durch ein eingeschränktes Sichtfeld, ein zu harter Atemregler, ein Tauchanzug, der zu eng sitzt oder auch Unterkühlung. Um die Gefahr einzudämmen, solltest du tiefe Atemzüge nehmen (0,8 bis 1 l), auf deine Bewegungen achten und vor allem ausatmen!

WIE DU VERHINDERST, DASS DIR DIE LUFT AUSGEHT

Auch wenn es eher selten vorkommt, so gibt es doch nichts Schlimmeres für einen Taucher, als dass einem die Luft ausgeht. Bleibe wachsam und kontrolliere den Druck deiner Sauerstoffflasche in der Tauchstation, auf dem Boot und unter Wasser. Achte darauf, dass dein Oktopus optimal montiert ist, und verständige deinen Tauchlehrer, wenn dein Flaschendruck auf die Hälfte gesunken ist, sodass er gegebenenfalls die Rückkehr zum Boot einleiten kann. Bleibe immer in der Nähe deines Tauchpartners: Kommt es zu Komplikationen in der Sauerstoffversorgung, kann er seine verbleibende Luft mit dir teilen.

 

 

WIE DU DAS RISIKO EINES BAROTRAUMAS EINSCHRÄNKST

Barotraumata sind Verletzungen, die von Änderungen des Umgebungsdrucks und einem dadurch entstehenden veränderten Luftvolumen im Körper verursacht werden. Solchen Beschwerden kannst du wie folgt vorbeugen:
- Beim Abstieg: Wenn du in deine Maske ausatmest, darf diese nicht zu eng sitzen, sonst kann es zum sogenannten Anzug-Squeeze kommen. Der Druck in den Ohren sollte regelmäßig ausgeglichen werden. Achte zudem auf die Geschwindigkeit beim Abstieg: Nichts überstürzen! Wenn eventuelle Beschwerden anhalten, steige langsam auf und tariere dich neu aus. Naseschnauben hilft, die Nasennebenhöhlen zu befreien.
- Beim Aufstieg: Hier kannst du eigentlich nichts machen! Üblicherweise entweicht die Luft von selbst aus deinen Ohren, Nasennebenhöhlen oder der Maske. Überdruck in den Lungen verhinderst du auf natürliche Weise, indem du es vermeidest, die Luft anzuhalten, deine Aufstiegsgeschwindigkeit kontrollierst und gut ausatmest.

 

 

VORBEUGUNG VON RISIKEN IM ZUSAMMENHANG MIT DER TAUCHAUSRÜSTUNG

Vergewissere dich, dass deine Tarierweste unversehrt ist, andernfalls ist jedes Austarieren unmöglich, insbesondere wenn sie sich mit Wasser füllt. Ein Direct-System (DS) in schlechtem Zustand (Inflatorprobleme) führt zu Komplikationen beim Tarieren und Kontrollieren der Aufstiegsgeschwindigkeit.

Der Atemregler hat verschiedene Alarmstufen. Wenn der Druck zu hoch bzw. zu niedrig eingestellt ist oder Druck entweicht, kann es zu Atemnot, einem Sauerstoffausfall oder einer Stresssituation kommen. Er muss also in jeder Situation ohne Anstrengung die richtige Menge Luft liefern. Andernfalls kann es zu erhöhtem Sauerstoffverbrauch und in der Folge zu einem drastisch erhöhten Risiko für Atemnot kommen.

 

 

REGELMÄSSIGE WARTUNG DER AUSRÜSTUNG, UM TAUCHUNFÄLLEN VORZUBEUGEN

Deine Tauchausrüstung sichert dir das Überleben unter Wasser. Lies dir die Gebrauchsanweisung aufmerksam durch und sorge für eine regelmäßige Instandhaltung.

DIE TARIERWESTE

Vor dem Tauchgang solltest du deine Tarierweste in Augenschein nehmen. Vergewissere dich, dass sie dicht ist, und kontrolliere den Inflator des DS: Blase ihn dazu auf die maximale Kapazität auf, bis die Auslassventile automatisch ausgelöst werden. Warte einige Sekunden und kontrolliere ihn auf Luftverlust. Vergiss nicht, auch die Schnell-Auslassventile und das Direct-System (DS) zu prüfen.

Beim Abstieg solltest du darauf achten, nicht am Meeresboden oder an scharfen Felsen entlangzuschrammen, um deine Weste vor Abschürfungen zu schützen. Nach dem Tauchgang spülst du deine Weste am besten unter klarem Wasser ab und hängst sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt zum Trocknen auf.

 

DER ATEMREGLER

Der Atemregler sollte während des Transports ordnungsgemäß in einer Tauchtasche verstaut werden. Die zweiten Stufen und das Manometer solltest du an Bord in einer Tasche deiner Tarierweste verstauen, damit sie beim Tauchen nicht heraushängen. Sobald du aus dem Wasser kommst, steckst du die Kappe wieder auf und legst ihn 10 Minuten in Desinfektionsmittel ein. Anschließend vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt trocknen lassen.

Bei Luftverlust oder Kompressionskomplikationen lässt du deine Ausrüstung am besten vom Kundendienst überprüfen. Nicht vergessen: Sowohl die Tarierweste als auch der Atemregler müssen einmal pro Jahr überprüft werden.

 

 

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BAPTISTE

Digital Manager – PADI Rescue und Niveau 1 FFESSM

Der Name Sube setzt sich zusammen aus SUBaquatic Experiences are Amazing! 

Alles Subea-Produkte werden von Taucher für Taucher entwickelt und konzipiert, sodass du perfekt ausgerüstet bist für dein nächstes Tauchabenteuer! 

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