Nabaiji, die Schwimmmarke

Sag Rückenschmerzen den Kampf an – mit Schwimmen!

Schwimmen hilft dir, deine Rückenschmerzen loszuwerden. Du bist noch skeptisch? Dann schau dir die Profile von 5 Schwimmern an, die es geschafft haben, mit dem Schwimmen ihre Rückenschmerzen und andere Beschwerden loszuwerden.

Beim Schwimmen kann es um Leistung gehen. Schwimmen kann aber auch eine Schmerztheraphie sein, ein Mittel gegen Rückenschmerzen oder eine therapeutische Maßnahme im Rahmen einer Reha. Skoliose, Bandscheibenvorfall, Arthrose oder Kreuzbandriss – ich habe mich mit vielen Menschen am Beckenrand über ihre Schmerzen unterhalten, und darüber, wie ihnen das Schwimmen geholfen hat, ihre Schmerzen zu lindern. Motivierende Beispiele für alle, die seit Jahren unter Rückenschmerzen leiden.

Sag Rückenschmerzen den Kampf an – mit Schwimmen!

SCHWIMMEN ENTLASTET DEN RÜCKEN

Um bestimmte Schmerzen zu lindern, darunter auch Rückenschmerzen, empfehlen viele Ärzte sportliche Betätigung. Tatsächlich ist in den meisten Fällen Inaktiviät das Schlimmste, was man seinem Rücken antun kann.

Schwimmen hat den großen Vorteil, dass es hilft, Rückenschmerzen zu bekämpfen. Der Sport baut sanft Muskulatur am ganzen Körper auf, unter anderem im Bauchbereich und am Rücken. Oft sind es muskuläre Schwächen im Bauch- und Rückenbereich, die zu Beeinträchtigungen und Schmerzen führen. Deswegen ist es so wichtig, seinen Rücken zu stärken.

 

Beim Training im Wasser ist der Körper schwerelos und muss sein eigenes Gewicht nicht tragen. Deswegen ist Schwimmen ein sanfter Sport, den wirklich jeder ausüben kann, egal, wie alt, wie schwer oder wie fit man ist. Beim Schwimmen werden die Gelenke bewegt, ohne sie Belastung auszusetzen. Beim Schwimmen kann man sich also gar nicht wehtun, auch wenn man schon Gelenkschmerzen oder Muskelschmerzen, Rückenschmerzen oder Schulterprobleme hat. Schwimmen ist auch die ideale Rehamaßnahme nach einer Verletzung.

Wenn du Rückenschmerzen oder andere Beschwerden hast, solltest du dennoch in jedem Fall erst einmal einen Arzt konsultieren. Nur er kann dich beraten und dir die richtige sportliche Aktivität empfehlen.

PROFILE UNTERSCHIEDLICHER SCHWIMMER

Auf den ersten Blick sehen alle im Becken gleich aus. Alle ziehen routiniert in ihrem Tempo ihre Bahnen. Wenn man sich aber am Beckenrand ein bisschen austauscht, merkt man schnell, dass viele, die im Becken unterwegs sind, Beschwerden haben: Skoliose, Bandscheibenvorfall, Arthrose, Reha nach einer Verletzung. Egal, um Schmerzen zu lindern oder um ihnen vorzubeugen, die Profile der Schwimmer sind so unterschiedlich wie ihre Schmerzen und ihre Schwimmlaufbahn.

 

Heute stelle ich euch meine Schwimmfreunde und ihre Geschichte vor:

PAULINE – 30 JAHRE

„Schwimmen hilft mir, meine Rückenschmerzen zu lindern.

Ein paar Worte über mich. Ich habe vor einigen Monaten (wieder) mit dem Schwimmen angefangen. Dass ich wieder im Becken unterwegs bin, habe ich übrigens vor nicht allzu langer Zeit mit euch geteilt!

 

Jetzt sind es schon 5 Monate, dass ich regelmäßig im Wasser bin. 3 bis 4 mal die Woche gehe ich 45 Minuten schwimmen. Ich hatte schon immer Rückenschmerzen, früher bedingt durch eine Skoliose, und später durch das ständige Sitzen vor dem PC. Mir ist bewusst, dass ich falsch sitze. Zwischendurch gebe ich mir Mühe, verfalle aber immer wieder in alte Muster. Schwimmen hat mir geholfen, meine Rückenschmerzen zu lindern. Ich hatte das Schwimmen eigentlich gar nicht mit diesem Ziel im Kopf wieder angefangen, aber ich muss sagen, dass das ein sehr schönes Nebeneffekt war!“

ALICIA – 26 Jahre

Schwimmen wurde mir von meinem Physiotherapeuten empfohlen.

Ich komme 3 Mal die Woche hierher. Das Schwimmen wurde mir von meinem Physiotherapeuten empfohlen. Ich habe seit Kindesbeinen eine schlimme Skoliose. In der Schulzeit habe ich zwar ein Korsett getragen, aber die Skoliose ist immer noch da. Man sieht sie auch, wenn ich den Badeanzug anhabe. Schwimmen hat für mich zwei Auswirkungen. Die erste Auswirkung ist eher psychologisch. Ich zeige mich allen im Badenazug, und jeder sieht, dass ich Skoliose habe. So lerne ich, mich selbst zu akzeptieren.

 

Die zweite Auswirkung ist körperlich. Ich habe viel weniger Rückenschmerzen. Mein Physio hat mir geraten, hauptsächlich Rückenkraulen zu machen. So kann ich nach und nach die Fehlstellung der Wirbelsäule korrigieren und meinen Rücken bemuskeln. Für mich ist es die perfekte Ergänzung neben den Einheiten bei meinem Physio. Und es entspannt mich.

ALAIN – 53 JARE

Nach einem Bandscheibenvorfall hat mir mein Arzt das Schwimmen zur Prävention empfohlen.

Ich war immer sportlich, bin immer viel gelaufen. Und dann, vor 7 Jahren, hatte ich meinen ersten Bandscheibenvorfall. Ich habe mich innerhalb von 6 Wochen davon erholt. Dann, wenige Monate, nachdem ich wieder mit dem Laufen angefangen hatte, der Schock. Der zweite Bandscheibenvorfall. Diesmal verläuft alles anders. Wir haben es nicht geschafft, die Schmerzen so in den Griff zu bekommen. Also: Operation. Danach hat mir mein Arzt geraten, zur Prävention zu schwimmen. Ich machte vor allem Rückenkraulen und Kraulen. Wenn du in einer ähnlichen Situation bist wie ich, solltest du Brustschwimmen und Butterfly eher meiden.

YVETTE – + 65 JAHRE

„Freunde haben mir erzählt, wie gut Schwimmen für die Arthrose ist.“

„Ich bin über 65 Jahre alt. Wie alt, bleibt mein Geheimnis :) Ich bin bereits in Rente und lebe schon seit mehreren Jahren mit meiner Arthrose. Ich muss sagen, eigentlich habe ich fast überall Schmerzen: in den Knien, den Ellbogen, den Schultern und im Lendenbereich. Um in Form zu bleiben, wollte ich mich sportlich betätigen. Freunde haben mir dann erzählt, wie gut Schwimmen für die Arthrose ist. Ich habe mich bei meinem Arzt rückversichert, und er hat mich dazu ermutigt, mit dem Schwimmen anzufangen.

 

Für mich war das tatsächlich etwas komplett Neues. Ich habe mir also eine Freundin geschnappt, und das machen wir jetzt regelmäßig. Wir sind 4 Mal die Woche hier, immer morgens, wenn alle anderen arbeiten. Rentner zu sein hat auch Vorteile! Schwimmen tut mir einfach gut. Es lindert meine Schmerzen und ist gut für meine Gelenke.“

NATHAN – 26 JAHRE

„Ich schwimme, um nach einer Verletzung die Muskulatur um mein Knie wiederaufzubauen.“

„Ich habe mir beim Skifahren das hintere Kreuzband gerissen. Die klassische Ski-Verletzung, die man gut auskurieren muss, wenn man im nächsten Jahr wieder auf die Bretter möchte: mit einem stabilen Knie, und ohne Schmerzen. Während ich warte, kann ich auch etwas für mich tun. Ich sehe Schwimmen als Rehamaßnahme, mit der ich wieder in Form kommen kann. Die Übungen sind sanft. Ja, ich habe den Wasserwiderstand, aber der Sport geht nicht auf die Gelenke. So kann ich das Knie sanft wieder bemuskeln!“

Ich hoffe, dass dir diese Erfahrungsberichte von unterschiedlichen Schwimmern geholfen haben. Vielleicht hast du dich ja sogar in einem Profil wiedererkannt. Wenn du jetzt Lust hast, los zu schwimmen, denke daran, dass du das Ganze erst mit deinem Arzt abklären solltest. Wenn er dir das Schwimmen empfiehlt, kannst du dich in die Fluten stürzen!

Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, kannst du diesen Artikel gerne kommentieren. Ich würde mich freuen, von dir zu hören!

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