Ride the Divide: das Mountainbike

RIDE THE DIVIDE: DAS MOUNTAINBIKE

In diesem Sommer findet das größte Radrennen nicht in Frankreich statt! Jean-Louis Doridot und Philippe Androuet, zwei erfahrene Mountainbiker nehmen eine gewaltige Herausforderung an: die Teilnahme am Tour Divide Race. Wir folgen ihnen mehrere Monate, zunächst bei der Vorbereitung und dann während des Rennens. Sie ergreifen das Wort, um ihr außergewöhnliches Vorhaben vorzustellen. Und ganz exklusiv, einige Bilder des neuen Mountainbikes 8.1 Big RR.

"EIN BESONDERES RENNEN ERFORDERT EIN BESONDERES RAD"

Um den Divide zu fahren, müssen die Standards für ein traditionelles Cross Country-Rennen umgeworfen und zuverlässiges, solides Zubehör, dass per Hammerschlag repariert werden kann, eingesetzt werden. Wir verwenden keine ultraleichten Carbonteile, die oft zu empfindlich sind, im Gegensatz zu Schilfrohr splittert Carbon und faltet sich nicht zusammen...

Auch die Sitzposition ist wichtig. Eine falsche Haltung und ein unbequemer Sitz sind zu vermeiden. Dagegen muss ein Kompromiss zwischen Bequemlichkeit und Leistung gefunden werden. Also statten wir uns mit besonderen Materialien aus, um Schmerzen am Rücken, an den Lenden, den Händen und den Handgelenken zu verhindern.

Um viele Kilometer "fressen" zu können, benötigen wir Komfort und Effizienz. Wir benötigen kein nervöses Fahrrad für schnelle Starts und exakte Steuerung auf einer Spur.

Für die Bremse habe ich einen großen Scheibendurchmesser gewählt, weil ich gerne sehr schnell bergab fahre. Ich habe diese Wahl getroffen, weil ich meine Scheiben bei der Alpenüberquerung im August 2012 am Ende des dritten Tages verbrannt habe, da sie das Gewicht des Fahrrads nicht halten konnten.

Wir fahren mit Luftfederung, die wir auf der Fahrt leicht einstellen können, um den Komfort und die Beweglichkeit in technisch anspruchsvollen Abschnitten zu bewahren. Zu diesem Zweck haben wir eine Pumpe mit 2 Funktionen (XLC) erworben, mit der der Reifen und die Gabel aufgepumpt werden können.

Im Laufe der vergangenen Touren haben wir die Auswahl der Zubehöre verfeinert und haben schnell verstanden, dass bei der Sitz und die Fahrtechnik bei so langen Anstrengungen sehr wichtige Komponenten sind.

MOUNTAINBIKE-SATTEL

Um 4400 km in 25 Tagen zurückzulegen, müssen wir ca. 15 Stunden pro Tag radeln, d. h. den Lenker 900 Minuten lang halten und 54000 Sekunden auf dem Sattel sitzen. Alle, die mindestens einmal Fahrrad gefahren sind, erinnern sich an die Momente, an denen ihr Po mit dem kalten und steifen Sitz eines Rads verbunden war...Aus diesem Grunde beginne ich damit, dir unseren formbaren und bequemen Freund mit dem schönen Namen Brooks vorzustellen.

Dieser Ledersattel mit dem Look "old school" bietet den Vorteil, unseren Po dank besonderer Eigenschaften vor Schmerzen zu bewahren: das Leder, seine Spannung und seine Dimensionen. Wenn das Leder belastet wird, verformt es sich. Somit hat sich der Sattel nach einigen Ausflügen nach dem Erwerb dieses äußerst bequemen Gegenstands an deine Körperform angepasst. Er schmiegt sich an die empfindlichen Rundungen deines Pos an, um ihn richtig zu halten.  Darüber hinaus wird dieses Lederstück zwischen der Spitze und der Breitseite des Sattels gespannt, so dass er die Wirkung einer Hängematte hat, die entsprechend den Unregelmäßigkeiten es Bodens von oben nach unten wippt. Zudem ermöglicht die erhebliche Breite des Sattels Brooks die Verschiebung der beiden Knochen, die das Becken bilden (Beckenknochen), auf der die Unbequemlichkeit der herkömmlichen Sättel beruht.

LENKERVORRICHTUNG DES MOUNTAINBIKES

Hinsichtlich der Lenkervorrichtung zeigen sich die Merkmale eines Fahrrads, dass für die Divide zugeschnitten ist, in den Griffen und einem ganz besonderen Lenker. Jean Louis besitzt die Ergon-Griffe.

Diese Griffe ermöglichen eine bessere Druckverteilung in der Hand, wodurch die Fingerspitzen und die Handinnenflächen nicht so schnell "einschlafen".

Für mich gibt es Griffe aus eigener Herstellung, die aus Forschungsarbeiten aus dem Hause Oxylane stammen. Als Fachingenieur für Greiftechnik achte ich sehr auf diesen Aspekt. Aufgrund unserer Arbeiten waren wir in der Lage, den optimalen Griffdurchmesser zu erkennen und zu bestätigen. Zudem habe ich Griffe mit großem Querschnitt (35mm gegenüber 30mm für herkömmliche Griffe) entwickelt, was 18% der Größe meiner Hand entspricht. Dazu habe ich mit Lenkradbandgel, das in jedem guten Décathlon-Geschäft zu finden ist, umhüllten besonderen Schaum verwendet. Dieses Geheimrezept begünstigt die Aufnahme von Vibrationen und reduziert die erforderliche Kraft zum Halten des Griffs.

Wir schließen diesen Artikel mit der Vorstellung des Lenkers, einem Salsa Ben 2 Bar. Dieses Modell hat einen Winkel von 23° nach hinten, der eine natürliche Haltung und das Aufrichten des Oberkörpers ermöglicht. So werden die Gelenke weniger beansprucht und die Lendenwirbel schmerzen weniger durch eine "liegende" Position.

Um dies zu prüfen, gibt es einen Test, den du zuhause durchführen kannst. Lass deine Arme am Körper herunterhängen, wobei die Handgelenke locker sind. Wenn du meine Erklärung richtig verstanden hast, stellst du fest, dass deine Hände sich ganz selbstverständlich mit einem leichten Winkel nach hinten und nach unten ausrichten. Dieser Lenker bietet also die Möglichkeit, diese natürliche Haltung zu bewahren.

 

Jetzt verfügst du über alle grundsätzlichen Bestandteile, um dein Verlangen dem Mountainbiken zu stillen. Den Rest lernst du durch Erfahrung und dein persönliches Empfinden.

Ein Danke an B'TWIN für dieses zum Durchjagen der amerikanischen Gebiete gut ausgestattete 8.1 Big RR.

 

Bis nächste Woche für neue Abenteuer,

 

Philippe ANDROUET & JLouis DORIDOT

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