Mit dem Rennradfahren beginnen

MIT DEM RENNRADFAHREN BEGINNEN

Hast du dir ein Rennrad ausgesucht? Dann findest du hier ein paar Tipps, wie du noch mehr Fahrspaß haben und deine Leistungen steigern kannst.

Pass nur auf, dass du nicht mit zu hohem Anspruch startest und gleich zu viel erwartest, nicht dass du dir die Sache gleich vermiest.

Bei Profis sieht es so einfach aus, selbst am Berg, aber für dich als Anfänger wird es völlig anders sein.

BEVOR DU MIT DEM RENNRADFAHREN BEGINNST, SOLLTEST DU DICH MEDIZINISCH DURCHCHECKEN LASSEN 

Es ist wie in jedem Sport, wenn du nicht sportlich bist, ist es ratsam, beim Arzt abklären zu lassen, dass nichts gegen das Radfahren spricht.

Bist du über 35 Jahre alt, kann es sinnvoll sein, einen Belastungstest durchzuführen, weil dein Herz beim Radfahren Höchstleistungen bringen muss.

NIEMALS DEN HELM VERGESSEN

Auch wenn der Helm gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, er ist für die Sicherheit unbedingt notwendig.

Fahrradhelme sind enorm weiterentwickelt worden und heute absolut angenehm zu tragen und gut belüftet. Man stürzt schnell mal, gerade als Anfänger, und es wäre doch schade, sich eine ernsthafte Verletzung zuzuziehen, statt für weniger als 60,00 € einen Helm zu kaufen.

KEINEN HOHEN GANG WÄHLEN

Es macht überhaupt keinen Sinn, in einen hohen Gang zu schalten (großes Kettenblatt) und zu versuchen, hinter anderen Radfahrern hinterherzukommen, die wesentlich trainierter sind als du.

Wenn du einen großen Gang fährst, fährst du sicherlich ersteinmal schnell, aber das wirst du nicht lange durchhalten.

Besser ist es, die Beine mehr arbeiten zu lassen als das Herz. Wenn du keinen Pulsmesser hast, solltest du dich an deiner Atmung orientieren. Du solltest beim Fahren im Stande sein, dich noch locker unterhalten zu können.

So kannst du sicherstellen, dass du dir nicht zu viel abverlangst und die Ausdauer richtig trainierst. Die ist wichtig, um deinen Herzmuskel zu stärken, und sorgt dafür nach und nach länger unterwegs sein zu können.

Bei dieser Geschwindigkeit verbrennt dein Körper übrigens auch am meisten Fett und du verlierst schneller an Gewicht.

LANGSAM DIE DISTANZEN STEIGERN

Gleiches gilt für die Distanzen. Lass es langsam angehen und nimm dir nicht gleich 60 Kilometer vor. Du wirst dich überfordern und wahrscheinlich ziemlich leiden, besonders am Hinterteil.

Es gilt: 1 bis maximal 1,5 Stunden für die erste Ausfahrt. Fühlst du dich dabei gut, kannst du deine Touren pro Woche um 30 Minuten steigern.

FLÜSSIGKEITSZUFUHR AUF DEM RENNRAD

Das Trinken ist ein ganz wichtiges Thema, nicht nur bei Hitze, sondern auch bei niedrigeren Temperaturen. Achte darauf, dass du regelmäßig trinkst. Alle 10 Minuten ein bis zwei Schluck Wasser, auch dann, wenn du keinen Durst bemerkst. Ist das Durstgefühl erst da, ist es zu spät und du verlierst schon an Leistungsvermögen.

Bei kurzen Ausfahrten reicht Wasser. Bist du bei großer Hitze länger als 2 Stunden unterwegs, kannst du außerdem Energydrinks zu dir nehmen oder den entsprechenden Sirup mit in deine Wasserflasche geben.

Was das Essen betrifft, so eignen sich für Ausfahrten über 2 Stunden Trockenfrüchte und Müsliriegel, damit du keinen Hunger bekommst und Leistungstiefs vermeidest. Warte mit dem Essen nie, bis der Hunger schon da ist.

WIE FAHRE ICH STEIGUNGEN?

Bevor du die Alpen oder die Pyrenäen überquerst, solltest du erst mal an Hängen und Bergen in deiner Nähe trainieren.

Teile deine Kräfte ein und miss dich bloß nicht mit Radfahrern, die trainierter sind als du. Es ist besser, langsam zu starten und das Tempo zu halten, um vielleicht am Ende noch mal Gas zu geben, als von Anfang an zu schnell zu fahren und mitten auf der Strecke aufgeben zu müssen.

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