MEIN KIND WILL TORWART WERDEN. WIE KANN ICH ES DABEI UNTERSTÜTZEN?

Weil der Wunsch, im Tor zu stehen, sich oft sehr früh zeigt, geben wir euch hier einige Tipps, um euer Kind bei der Ausübung dieser besonderen Tätigkeit gut zu unterstützen.

SCHUTZORIENTIERTE AUSRÜSTUNG  

Auch wenn dein Kind vielleicht gerne so spielen möchte wie die Torwarte im Fernsehen – kurzärmeliges Trikot, Shorts und ohne Schutz – solltest du es davon überzeugen, dass man sich schützen muss.

Erkläre ihm, dass ein Profitorwart pro Spiel 4 bis 5 Ballkontakte hat, und das auf einem perfekt gepflegten Platz. Das lässt sich aber nicht mit einer Trainingseinheit vergleichen: dort muss dein Kind Torwarthose, Ellbogen- und Knieschützer tragen, um sich nicht zu verletzen und am Wochenende einsatzbereit zu sein.

HANDSCHUHE – DIE ARBEITSAUSRÜSTUNG JEDES TORWARTS

Handschuhe gehören zur notwendigen Grundausrüstung jedes Torwarts.

Bei Kindern dienen sie vor allem als Schutz. Wir empfehlen jedem Torwart, von Beginn an Handschuhe mit Verdrehschutz zu tragen. Dieses System senkt insbesondere bei Erwachsenen die Gefahr von Prellungen der Finger. Ziel: die Vorwegnahme von und Vorbereitung auf alle Risiken, die einhergehen mit heftigem Kontakt mit Boden, Ball und den Schuhen der Feldspieler.
Wenn der junge Torwart dann heranwächst, wird dieser Handschuh zu einem Mittel, das es ihm gestattet, eine verbesserte Haftung zu haben, wenn er den Ball fängt.

Unser Tipp: Dein Kind sollte immer zwei Paar Handschuhe zur Verfügung haben – ein Paar für Spiele und ein (älteres) Paar zum Training. Ebenfalls geraten wird, dasselbe Handschuhmodell zu wählen, damit dasselbe Ballgefühl entsteht.

 

EINE SCHLÜSSELPOSITION  

Die Rolle des Torwarts ist ohne Zweifel etwas ganz Besonderes, bei der dein Kind lernt, Verantwortung zu übernehmen. Für Kinder ist Torwart-Sein oft etwas frustrierend, da sie bei bestimmten Spielen kaum Ballkontakt haben.

Eltern können ihrem Kind helfen, dies zu relativieren, da es als Torwart nach jedem Ball, nach jeder getroffenen Entscheidung beurteilt wird. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Torwart im Gegensatz zu den Feldspielern kein Recht auf Fehler hat und sich nicht verstecken kann, wenn seine Leistung einmal nicht so gut ist.

Jeder Torwart geht ein Spiel danach bekanntlich noch einmal im Kopf durch, aber man sollte sich auch nicht zu viele Gedanken machen.

Helfe deinem Kind, das Ganze mit Abstand zu betrachten und zu verstehen, dass der Torwart auch ein Beobachter ist, der einen Überblick über den Platz hat und die anderen Spieler dirigiert.

François-Xavier SWINIARSKI

Leiter der Produktabteilung für Fußbälle und Torwartausrüstung bei KIPSTA:

Mein fußballerisches Leben ist von den Vereinsfarben des RC Lens geprägt: Blutrot und Gold! Ich habe bei diesem nordfranzösischen Verein begonnen, bis ich nationaler Jugendspieler wurde, kam dann zur DH und später 4 Jahre lang in die 3. Liga. Jetzt spiele ich jede Woche mit alten Spielern des RC Lens.

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