KUNSTLAUF-ROLLSCHUHE VS INLINER: DAS BATTLE

Kunstlauf-Rollschuhe oder Inliner?
Welche Unterschiede, welche Vorteile bieten sie? Wie wähle ich meinen Sport?
Johanna und Giao haben sich schon entschieden. Und beide haben schlagfertige Argumente!

JOHANNA: PRO ROLLER DERBY

 

Johanna und ihre Kunstlauf-Rollschuhe haben eine Liebesgeschichte, die bei Decathlon in Perpignan - ihrer Arbeitsstelle - begann und ihre Fortsetzung in der Innenstadt, im Skaterpark oder in ihrem Roller Derby-Verein findet.

Wie hast du Kunstlauf-Rollschuhe entdeckt?

Johanna: Ich bin vor einigen Jahren über den Film Bliss gestolpert: alle diese Amerikaner auf Rollschuhen zu sehen hat mir Lust gemacht! Ich habe dieses ein wenig abgedrehte Rock‘n Roll-Feeling gemocht. Daher habe ich mich beim Verein für Roller Derby in Perpignan angemeldet und entdeckt, dass es ein echter Wettkampfsport ist, der viel Einsatz verlangt. Heute benutze ich meine Rollschuhe, um mich in der Stadt fortzubewegen. Ich wohne in der Innenstadt, das macht alles noch einfacher!

 

Was gefällt dir an Kunstlauf-Rollschuhen?

Johanna: Zuerst habe ich den Retro-Look toll gefunden. Wenn dich die Leute auf der Straße vorbeifahren sehen, sprechen sie dich an und sagen dir: „Dieselben Rollschuhe habe ich als Kind getragen!“ Man benötigt viel Körpereinsatz um das Gleichgewicht zu halten, das will geübt sein, die Haltung verändert sich konstant nach vorne und hinten. Am Anfang ist es schwierig.

Deine schönste Erinnerung auf Rollschuhen?

Johanna: Eines Abends bin ich auf Rollschuhen nach Hause zurückgekehrt und auf einen großen Betonparkplatz im Zentrum von Perpignan gestoßen. Er war komplett leer! Ich habe Pirouetten gemacht und bin kreuz und quer gefahren, das war so toll.

 

Dein liebstes Produkt für das Training?

Johanna: Meine Rollschuhe! Ich besitze fünf Paare davon: eins zum Trainieren, drei zum Herumfahren, ein Paar, das ich selbst zusammengebaut habe aus meinen eigenen Schuhen und einem Paar Roller.

GIAO: PRO INLINER
 

Zu behaupten, dass Giao nur ein passionierter Inlinefahrer wäre, wäre eine Untertreibung. Es ist sein großes Steckenpferd zusammen mit anderen den Spaß auf Rollen auf dem Pariser Beton zu teilen.

Wie hast du das Inliner-Fahren entdeckt?

Giao: Als ich aus der Armee kam, in der ich sehr viel Sport machen konnte, hatte ich nicht mehr viel Zeit. Ich habe eine Aktivität gesucht, die mir in fünf Minuten dieselben Gefühle verschaffen kann, wie ein einstündiger Lauf: ein Sprint auf Inlinern kann das! Das ist über 20 Jahre her und heute ist es so natürlich für mich geworden, dass ich beim Gehen ohne Inliner das Gefühl habe, mich mühsam dahinzuschleppen.

 

Was gefällt dir an den Inlinern?

Giao: Ich habe das Gefühl Siebenmeilenstiefel zu tragen, jede Bewegung trägt mich sehr schnell und sehr weit. Paris ist heute eine kleine Stadt für mich geworden, die ich in 20 Minuten durchqueren kann! Inliner sind genauso schnell wie Fahrräder, nur hat man noch mehr das Gefühl dahinzugleiten!

Deine schönste Erinnerung auf Rollschuhen?

Giao: Ich habe in meinen 20 Jahren auf Rollschuhen viele schöne Erinnerungen gesammelt. Zu den besten gehört die Organisation der ersten Jahresabschlussveranstaltung für den Inliner-Verein nach der Schule. Der Stolz der kleinen Stuntmänner vor ihren Eltern war so schön anzusehen!

 

Dein Lieblingsprodukt?

Giao: Das Freeride-Modell, ich liebe diese Inliner. Ich arbeite übrigens an einem Prototyp mit Oxelo zusammen. Er ist vielseitig, bietet Komfort und Halt, und ist darüber hinaus strapazierfähiger. Außerdem kann man ihn verändern, je nach Bedarf. Die Zukunft des Inliners!

UND DU, WAS SAGST DU DAZU? WELCHE ART ROLLSCHUHE GEFÄLLT DIR AM BESTEN?

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