KARPFEN: ERFOLG AUCH BEI KURZEN SITZUNGEN

Wenn sich eine Jahreszeit dafür eignet, in kurzen Sitzungen auf Karpfen zu angeln, ist es der Sommer. Dank der hohen Temperaturen neigt man ohnehin dazu, am frühen Morgen oder abends zu angeln. Das passt hervorragend, denn die Karpfen sind zu diesen Zeiten besonders aktiv. Man muss sich auf solche kurzen Sitzungen aber ein bisschen vorbereiten, um seine Chancen zu steigern. Material? Angelort? Futter? Hier unsere Tipps, um deine kurzen Sitzungen zu optimieren. 

Nummer

MATERIAL: REISE LEICHT

Bei kurzen Sitzungen braucht man nicht soviel Material mit ans Wasser zu nehmen. So bist du leichter unterwegs, kannst schneller reagieren und vor allem unauffällig am Ufer sein.

Bei kurzen Sitzungen kannst du zwei anstelle der üblichen vier Ruten benutzen, um noch leichter unterwegs zu sein. Was den Rutenhalter angeht, solltest du für diese Art des Angelns Banksticks anstelle von Rod Pods wählen. Um deine Köder und dein Zubehör zu transportieren, eignet sich eine Tasche wie die Caperlan Carryall, in der du das gesamte Material für deine Angelsitzung unterbringen kannst. Jetzt brauchst du nur noch Kescher und Abhakmatte!

Für noch mehr Komfort kannst du dir einen Klappstuhl mitnehmen, um zwischen zwei Aktionen gemütlicher zu warten.

Nummer

DIE ANGELORTE

Kanten im Gewässerboden sind oft ausgezeichnete Orte, um deinen Köder anzubieten. Dort sammelt sich die natürliche Nahrung, und die Karpfen wissen das. Eine gespannte Schnur gibt im Wasser Vibrationen ab, die die von Natur aus misstrauischen Karpfen verscheuchen können. Um dieses Risiko zu minimieren, solltest du deine Montage mit einem Laufblei anbieten.  

Probiere durchaus auch, nahe am Ufer zu angeln. Oft wird die Böschung kaum beangelt, sodass es sich wirklich lohnen kann, dort ein wenig Zeit zu verbringen. Dieser Ort ist sehr interessant, weil er am frühen Abend, wenn die Natur erwacht, ein reichhaltiges Nahrungsangebot aufweist. Die Karpfen kommen dann auf der Suche nach Leckerbissen wie Flusskrebsen, die tagsüber schwieriger zu finden sind.

 

#Caperlan-Trick

Wenn du bei der Ankunft einen Angler gesehen hast, der gerade abbaut, solltest du in der Nähe auswerfen. Es ist gut möglich, dass die Karpfen kommen, um den Rest seines Futters zu fressen...

 

Sei am Ufer so unauffällig und so leise wie es geht, damit du nicht die Fische in deinem Umkreis verscheuchst. Um noch unauffälliger zu sein, kannst du dich auch ein wenig von deinen Ruten wegbewegen. Selbst die kleinsten Geräusche verbreiten sich unter Wasser und werden von den Karpfen wahrgenommen.

 

Der Wind kann dir bei der Platzwahl helfen. Du kannst leicht feststellen, wo die Wellen an die Böschung branden. Das sind oft ausgezeichnete Zonen, da der aufgewühlte Boden Futter aufwirbelt. Biete deinen Köder also vorzugsweise an den Böschungen in Windrichtung an.

Nummer

KÖDER: DIE QUAL DER WAHL

Im Sommer ernähren die Karpfen sich oft und reichlich, da die Verdauung dann leichter fällt. Mais? Lupine? Tigernuss? In dieser Jahreszeit gehen alle Köder.

Boilies mit starkem und fruchtigem Geruch funktionieren besonders gut. Um auf größere Karpfen zu angeln, solltest du größere Boilies verwenden. Mit Durchmessern von 24–26 mm kannst du auf richtige Kapitale angeln.

 

Du kannst unterschiedliche Köder auf deinen Angeln verwenden, um zu sehen, welche am besten laufen. So kannst du eine Rute mit Tigernuss haben, eine mit Boilies und eine mit Mais.

Nummer

DAS ANFÜTTERN

Für kurze Sitzungen kann man Mehl verwenden, um die Fische schnell an die gewünschte Stelle zu kriegen. Dafür solltest du mit ca. 10 Kugeln in Orangengröße anfüttern. Dafür kannst du Fertigfutter verwenden oder deine eigenen Köder mischen (zerriebene Boilies, Pellets, Körner).

Für noch bessere Wirkung kannst du deinem Futter noch 1 Kilo Körner, Boilies oder Pellets beigeben. Lege nach jedem Biss 3 oder 4 Kugeln Futter nach.

DIE LIEBLINGSTIPPS DER ANGLER

SEITENANFANG