ENTDECKE DAS BODYBOARDING

Bodyboarding ist eine sportliche Aktivität, die vielen Strandurlaubern große Freude bereitet. Es ist für jedermann geeignet und ermöglicht einen einfachen Einstieg in Gleitsportarten auf dem Wasser. Du benötigst dazu lediglich ein kompaktes und leicht zu transportierendes Bodyboard und kurze Schwimmflossen.

DIE GRUNDAUSSTATTUNG ZUM BODYBOARDING

Zum Bodyboarding benötigst zu zwei grundlegende Dinge, das Board und ein Paar Schwimmflossen. Mit nur einem Meter Länge ist das Board relativ kurz und ungefähr 60 cm breit. Seine Struktur ist durch Längsstreben (Stringer) verstärkt. Diese Kohlenstoffröhren machen es besonders flexibel und robust. Ansonsten besteht jedes Bodyboard aus den drei Teilen „Nose“ (Spitze), „Deck“ (Oberfläche) und „Slick“ (Unterseite). Bauliche Veränderungen dieser drei Teile machen es entweder schneller oder reaktionsfreudiger bei Wellengang. Die „Rails“ (Kanten) werden zum Steuern eingesetzt. Vier unterschiedliche Maße zwischen den oberen und unteren Kantenbereichen bestimmen Geschwindigkeit und Kontrolle des Boards beim Gleiten. Für Kinder sind einfachere Bodyboards erhältlich. Andere Modelle sind speziell für intensiven Gebrauch oder das Fahren auf hohem Niveau ausgelegt und verfügen zum Beispiel über Verstärkungen aus Polyethylen. Um jederzeit die Kontrolle zu behalten, wird das Board mit einer „Leash“ (Fangleine) am Handgelenk oder Oberarm befestigt. Somit kannst du dein Bodyboard auch nach einem Sturz schnell wiederfinden und sofort wieder aufsteigen. Häufig besteht die Leash aus Polyurethan und ist entweder gerade oder elastisch. Dank der Flossen wird es einfacher, möglichst viele Wellen zu erwischen. Sie sind aus Gummi oder Silikon und lassen sich mit oder ohne Neoprensocken tragen.

DER EINSTIEG INS BODYBOARDING

Beim Bodyboarding begegnen sich technischer Fortschritt, Kunststoffmaterialien und die Leidenschaft für das Gleiten auf dem Wasser. Aus der ursprünglichen Alternative zum Longboard hat sich schnell eine eigenständige Sportart entwickelt, die mittlerweile sogar von Weltmeistern vertreten wird. Bodyboarding stammt aus Hawaii und war zunächst für große Wellen gedacht, kann jedoch auch an Stränden mit kleineren Wellen betrieben werden. Die Schwimmflossen gewährleisten eine ausreichend hohe Geschwindigkeit, um auch bei kleinen Wellen jede Menge Spaß zu haben. Dank der geringen Größe des Bodyboards lässt es sich leicht transportieren und kann somit quasi überallhin mitgenommen werden. Auch Einsteiger sind dank der Stabilität des Boards relativ schnell in der Lage, sicher zu gleiten und die ersten einfachen Manöver zu fahren. Auf der Suche nach den besten Wellen helfen der Vortrieb der Schwimmflossen sowie das Paddeln mit den Armen bei erhobenem Oberkörper. Eine ausreichend hohe Geschwindigkeit ist dabei die grundlegende Voraussetzung zum Fahren jeder Art von Figuren.

KLASSISCHE MANÖVER BEIM BODYBOARDING

Einsteiger gleiten zunächst flach auf dem Board liegend durchs Weißwasser (Wellen mit weißem Schaum vor dem Strand) und nehmen dabei mithilfe der Flossen Geschwindigkeit auf. Die Hände sind vorn auf dem Brett aufgestützt und dienen zum Lenken. Mit ein bisschen Übung sind auch weitere Manöver möglich. Dank der Flossen und der Stabilität des Bodyboards lassen sich viele gewagtere Moves fahren. Beim Dropknee oder der hawaiianischen Position kniet man mit dem einen Bein auf dem Brett, während das andere darauf liegen bleibt. Beim schwierigeren Stand-up stellst du dich mit beiden Füßen auf das Board. Waghalsige Bodyboarder können dank der Kompaktheit und Stabilität ihres Sportgeräts sehr beeindruckende Moves hinlegen. Diese erfordern jedoch ein gewisses Training, um die Flüssigkeit der Bewegungen zu üben sowie gleichzeitig das nötige Gleichgewicht und die Geschwindigkeit aufrechtzuerhalten. Beim Belly Spin dreht sich der Bodyboarder zum Beispiel um 360° in die Welle hinein, während er bei El Rollo von der brechenden Welle abspringt und eine Schraube vollzieht.

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