Die Trittfrequenz im Überblick

DIE TRITTFREQUENZ IM ÜBERBLICK

Entdecke, was es mit der Trittfrequenz auf sich hat und wie du sie für eine bessere Performance bei Touren und Trainingsfahrten optimieren kannst – egal, auf welchem Niveau du fährst.

EGAL, AUF WELCHEM NIVEAU DU FÄHRST, JEDER RADFAHRER STÖSST IRGENDWANN AUF DEN BEGRIFF TRITTFREQUENZ.

 

Was versteht man unter Trittfrequenz (oder Kadenz)? Wie bestimmt man seine Frequenz und gibt es eine „richtige“ Frequenz?

WAS VERSTEHT MAN UNTER TRITTFREQUENZ?

Die Trittfrequenz ist die Anzahl der kompletten Pedalumdrehungen pro Minute.

Diese Kadenz ergibt sich direkt aus dem Verhältnis der Kraft, die vom Muskel auf das Pedal ausgeübt wird, und der Geschwindigkeit, mit der die Bewegung ausgeführt wird: Je größer die angewandte Kraft ist, umso langsamer ist die Bewegung. Dies kann man vor allem bei hohen Steigungen feststellen.

Mit dem richtigen Einsatz der Gänge kann man also das Beste aus dem Verhältnis Kraft/Schnelligkeit herausholen.

Die Trittfrequenz ist eine Technik, die man sich erarbeiten muss. Einfach gesagt, gibt es dafür zwei Ausgangspunkte: Kraft und Schnelligkeit.

Ziel bleibt, die goldene Mitte zu finden. Denn während man bei einem zu schnellen Tritt leichter außer Atem kommt, führt eine zu niedrige Kadenz zu einer schnellen Ermüdung der Muskeln und Gelenke.

Der Kompromiss liegt also darin, eine Frequenz zu finden, die die Beinmuskeln stärkt und gleichzeitig – mit einer höheren Trittfrequenz auf flacher Strecke – das Herz trainiert.

GIBT ES EINE IDEALE TRITTFREQUENZ?

Die Antwort auf diese Frage ist schwierig, denn die Trittfrequenz ist eine individuelle Sache. Es gibt Fahrer, die schnell „kurbeln“ und andere, die eine geringere Kadenz an den Tag legen.

Die Frequenz variiert nicht nur von Fahrer zu Fahrer, sie hängt auch vom Zeitpunkt, vom Ort usw. ab.

Zu berücksichtigende Parameter sind die Körpermerkmale (der Anteil langsamer und schneller Beinmuskelfasern), das Gelände (die Trittfrequenz ist an Steigungen geringer als auf flacher Strecke) und die Belastungsintensität.

Ganz gleich, was auf dich zutrifft, die richtige Frequenz findest du meistens, wenn du auf dein Herz und deine Beine hörst. Oft sind mehrere Fahrten notwendig, um ermitteln, welche Frequenz für dich passend ist.

Du siehst also, eine ideale Trittfrequenz gibt es nicht. Man darf aber dennoch davon ausgehen, dass eine gute Frequenz in einem Zielbereich zwischen 85 U/min und 105 U/min liegt.

Um diese Frequenz zu halten, behalte folgende Tipps im Hinterkopf:

- Fahre in der Gruppe und nutze den Windschatten, so kannst du deine Trittfrequenz einfacher halten. In der Gruppe kannst du außerdem von der Sogwirkung profitieren und somit leichter treten.

- Und schließlich, „kurble“ wann immer möglich, auch auf Abfahrten.

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