DIE SECHS GRUNDPRINZIPIEN VON PILATES

Atme ein... Atme leicht... Koordiniere deine Bewegungen und konzentriere dich weiterhin auf deine Atmung... Bist du bereit für dein Pilates-Training? Los geht‘s!

AUCH WENN DU DEN EINDRUCK HAST, DASS DIE PILATES-METHODE ERST SEIT KURZEM VON SICH REDEN MACHT, SO EXISTIERT SIE DOCH SCHON SEIT FAST EINEM JAHRHUNDERT!

Zunächst wurde sie erfunden, um dem Körper Kraft und Geschmeidigkeit zu verleihen und insbesondere unsere Haltung zu verbessern. Wenn du gestresst bist, wenn dich die Anforderungen deines Alltags vereinnahmt haben und wenn du immer in Eile bist, um deine Tage unter Dach und Fach zu bringen und pünktlich bei der Tagesmutter zu sein, so könnte Pilates als echte Wellness-Pause zum Durchatmen genau das Richtige für dich sein!

PRÄZISION IN DEN BEWEGUNGEN

Pilates beruht auf sechs Grundprinzipien, die charakterisierend für diese Methode sind.

Wenn du dich dafür entscheidest, eine Trainingseinheit zu absolvieren, wird dein(e) Trainer/in dich ganz bestimmt auffordern, dir Zeit zu lassen und deine Bewegungen präzise und fließend durchzuführen. Denn auf der Kontrolle, der Präzision und der Flüssigkeit der Bewegungen beruhen drei der sechs Säulen dieser Disziplin. „Bei Pilates sucht man wirklich die Qualität der Bewegungen“, gibt die Sporttrainerin Anaïs Sauvage an, Leiterin des Clubs „Sportons-nous bien”.

Darüber hinaus stellt Pilates eine sportliche Disziplin dar, die eine gute Haltung erfordert, um effizient die Übungen durchführen zu können. Damit kümmern wir uns um das vierte Prinzip, die Zentrierung, das darin besteht mit einem geraden Rumpf differenzierte Bewegungen auszuführen. Diese Arbeit an der Genauigkeit der Bewegungen wird sich anschließend im Alltag bemerkbar machen, beispielsweise beim Gehen, Sitzen oder Stehen, und verhilft dir darüber hinaus zu einer exzellenten Haltung.

DIE ATMUNG, DAS GEHEIMREZEPT VON PILATES

Eine der herausragenden Besonderheiten von Pilates, die nicht bei jeder anderen Sportart zu finden ist, ist die Verknüpfung der Bewegungen mit der Atmung.

Eine andere und intensivere Art deine Muskeln aufzubauen: „Dank dem Pilates und der Koordination der Atmung mit den Bewegungen kräftigt man seine tiefliegenden Muskeln“, fährt Anaïs Sauvage fort. Man beansprucht sein Gewebe und die inneren Bänder mit Bewegungen, die von der Ein- und Ausatmung gefördert werden. Das Einziehen des Bauches beispielsweise beansprucht tiefliegende Muskelgruppen, auch diejenigen, die nicht bei klassischen Bauchmuskelübungen einbezogen werden. Den Rhythmus und die Atmung mit den Bewegungen zu koordinieren verlangt viel Konzentration von Trainierenden.“ Diese Konzentration stellt übrigens die sechste Grundlage der Pilates-Methode dar!

Wie du siehst, ist die Pilates-Methode sehr ausgeklügelt und stellt nicht nur eine einfache Aneinanderreihung von Bewegungen dar. Denn im Gegensatz dazu erfordert sie die Kontrolle der Atmung bei den Übungen. Aber mit ein wenig Training ist nichts unmöglich! Also, bist du bereit, dir etwas Gutes zu tun?

Also, bist du bereit, dir etwas Gutes zu tun? 

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