Die richtige Wahl der Wanderstöcke

DIE RICHTIGE WAHL DER WANDERSTÖCKE

Damit du die Wanderstöcke finden kannst, die am besten auf dich und deine Wanderungen zugeschnitten sind, schlagen wir vor, uns dieses Produkt gemeinsam einmal im Detail anzuschauen. Hier sind die Eigenschaften, die du bei deiner Wahl berücksichtigen solltest.

DAS GEWICHT

Das ist eins der wichtigsten Kriterien.

Je leichter dein Stock ist, umso leichter lässt er sich handhaben und umso weniger Energie verbrauchst du. Das Gewicht bestimmen die Materialien, aus denen der Stock gefertigt wird.
Wenn du nur gelegentlich bis regelmäßig unterwegs bist, reicht ein Stock aus Aluminium. Wenn du aber anspruchsvollere Wanderungen machen willst oder einen Stock suchst, der sowohl stabil als auch leicht ist, sollte es Karbon sein.

ANZAHL DER ELEMENTE

Elemente sind die Stabteile, aus denen der Stock sich zusammensetzt.

Je mehr solcher Elemente ein Stock hat, umso kleiner lässt er sich zusammenschieben.

Zumeist hat man die Wahl zwischen 2 oder 3 Elementen. Die zusammengeschobene Länge des Stocks bestimmt, wie praktisch er für die Aufbewahrung oder den Transport ist und sollte somit deine Auswahl beeinflussen.
Für Wanderungen, bei denen du die Stöcke oft an deinem Rucksack befestigen musst (wenn es beispielsweise über Leitern geht), solltest du Stöcke mit 3 Elementen bevorzugen.

DAS VERSTELLSYSTEM

Das Verstellsystem ist ein wichtiges Kriterium, denn dadurch kannst du sicherstellen, dass der Stock auf deine Größe und zum Gelände, durch das du wanderst, passt. Es gibt zwei Arten von Verstellsystemen.

Das Klemmsystem lässt sich am einfachsten und schnellsten verstellen. Es gibt einem auch Sicherheit, weil man mit einem Blick sehen kann, ob die Elemente richtig fixiert sind.
Das Drehsystem, bei dem die Elemente über interne Gewinde fixiert werden, ist anfangs etwas schwieriger zu bedienen, ist aber leichter. Man ist oft dazu geneigt, die Elemente so fest wie möglich zu fixieren, damit sie gut halten. Man sollte sie aber nie übermäßig festziehen, beispielsweise mit Werkzeug, da man sonst Schwierigkeiten bekommt, sie nachher wieder aufzudrehen.

DER GRIFF

Das wichtigste am Griff ist das Material. Plastik hat den Vorteil, dass es günstig und sehr steif ist. Es eignet sich eher für die gelegentliche bis regelmäßige Nutzung, da es doch recht schwer ist und unbequem wird, wenn die Hände anfangen zu schwitzen. Schaum, der ein bisschen weicher ist, und Kork sind besser geeignet, wenn du häufig unterwegs bist oder anspruchsvolle Wanderungen machst. Diese Varianten saugen den Schweiß nämlich auf und garantieren so guten Griff, auch wenn man schwitzt. Dafür muss man dann bei der Aufbewahrung achtsam sein. Wenn du die Stöcke beispielsweise in der Garage lässt, ist es möglich, dass Mäuse die Schaum- oder Korkgriffe anknabbern.

Auch die Form des Griffes spielt eine Rolle beim Nutzungskomfort. Es gibt gerade und mehr oder weniger glatte Modelle und ergonomischere, bei denen die Form an die Hand angepasst wurde, um einen besseren Griff zu ermöglichen.

An manchen Stöcken gibt es auch Manschetten direkt unter dem eigentlichen Griff, die diesen verlängern. Diese ermöglichen es, den Stock tiefer zu greifen, was sich in Hanglagen als sehr nützlich erweisen kann.

DIE SCHLAUFEN

Die Schlaufen erfüllen zwei Zwecke:
– Zunächst muss man mit ihnen keine Angst haben, die Stöcke zu verlieren und sie auch nicht jedesmal ablegen, wenn man einen Schluck Wasser trinken oder ein Foto machen möchte.
– Sie erlauben es dir auch, besser Druck auf den Stock auszuüben und die Stöcke so effizient zu nutzen. So wirst du weniger müde und kannst deine Hände entlasten. An manchen Modellen wirst du gepolsterte Schlaufen vorfinden; diese verleihen zusätzlich Komfort. Was die Größe der Schlaufe angeht gilt, dass der Druck umso größer sein wird, je größer die Schlaufe ist.

Manche Modelle der Mittel- und Oberklasse erlauben es auch, die Schlaufen mithilfe von Clips im Handumdrehen in der Größe zu verstellen, was deutlich schneller als mit den üblichen Schnallen geht.

DIE SPITZEN

Zur Zeit findet man Spitzen aus zwei Materialien auf dem Markt: Stahlspitzen, die recht belastbar und günstig sind, sich aber schnell abnutzen und Spitzen aus Wolfram (einem Mineral), das belastbarer ist und länger hält. Die Wahl deiner Spitze hängt also von deiner Nutzung sowie vom Gelände, in dem du wanderst, ab.

DIE TELLER

Hier hängt deine Wahl von der Jahreszeit ab.
Im Sommer, auf Gras, Erde, Felsen oder Steinen solltest du kleine Teller wählen.
Im Winter hingegen sind größere Teller besser, damit du auf weichem Boden wie Neuschnee nicht zu leicht einsinkst.
Die Teller lassen sich austauschen, sodass du im Winter und im Sommer die gleichen Stöcke verwenden kannst. Im Sommer solltest du keine großen Teller verwenden, da diese sich in Steinen verfangen können und so das Risiko von Stürzen erhöhen.

Schließlich solltest du bei deinen Recherchen und beim Preisvergleich darauf achten, ob die Stöcke einzeln oder als Paar verkauft werden. Viel Spaß beim Wandern!

Hier findest du die richtige Ausrüstung:

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