Bekämpfung von Hitze und Kälte auf dem Fahrrad

BEKÄMPFUNG VON HITZE UND KÄLTE AUF DEM FAHRRAD

Bei den Textilien für den Radsport wurden in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Somit kannst du selbst bei extremen Temperaturen an den kältesten Wintertagen oder bei brütender Sommerhitze relativ bequem fahren.

BLEIBT DAS PROBLEM DES PLÖTZLICHEN TEMPERATURWECHSELS, DEM MAN OFT IN DEN BERGEN BEGEGNET.

 

Du fährst bei Sonne und 25°C los und kommst bei kaum 5°C und Regen auf dem Gipfel an. Hier sind einige Tipps, damit du nicht zittern...oder vor Hitze zerlaufen musst. Einige Radfahrer haben diese Erfahrung bei einer Etappe der Radtour gemacht, wo das Thermometer auf dem Gipfel des Tourmalet auf fast Null Grad gefallen ist. Meiner Erfahrung nach sind zwei Produkte für Touren, auf denen die Temperatur schnell fallen oder steigen kann, unerlässlich: die Windjacke und Armlinge.

UNVERZICHTBARE ARMLINGE

Armlinge wie die BTWIN 500 nehmen keinen Platz ein und sind leicht an- und auszuziehen. Ich trage sie im Frühling und Sommer, wenn ich morgens losfahre und es noch zu kühl für kurze Arme ist. Nach einigen Minuten kann man sie ausziehen und in der Tasche des Trikots verstauen.

Gleiches gilt für Bergfahrten: selbst bei schönem Wetter fahre ich nie ohne ein Paar Armlinge in den Taschen los. Das Wetter kann sich schnell ändern und man kann durch einen Temperatursturz überrascht werden. Und eine Abfahrt bei 10°C ist kein wirkliches Vergnügen, vor allem, wenn du beim Anstieg stark geschwitzt hast.

Die Armlinge schützen dich bei der Abfahrt vor Kälte und verhindern, dass du dich erkältest.

DIE WINDJACKE

Auch sie ist morgens, wenn es kühl ist, oder in den Bergen unverzichtbar. Mit einer winddichten Jacke wie der Ultralight 500 kannst du dich bei der Abfahrt in einer Schlucht schützen. Nachdem du mehr als eine Stunde bergauf geklettert bist, ist dein Trikot sicherlich schweißgetränkt. Wenn du dann selbst bei 20°C mit mehr als 50 km/Stunde hinuntersaust, ist die Erkältung vorprogrammiert.

Selbst eine dünne Windjacke reicht aus, um dich vor Kälte und sogar vor feinem Regen zu schützen. Und sie hat den Vorteil, keinen Platz einzunehmen, denn du kannst sie zusammengefaltet in der Faust halten.

Ein Tipp: ziehe deine Windjacke an, sobald du auf dem Gipfel angelangst, um deine Körperwärme zu erhalten. Wenn du wie ich die Landschaft und das Schild auf der Bergspitze fotografierst: lass dir Zeit, das Schild läuft nicht weg.

Ich rate dir eine superleichte Windjacke in gelb, die dich vor der Kälte schützt; zudem bist du bei schlechtem Wetter (Regen, Nebel, Sonnenauf- oder Untergang) gut erkennbar. Wie sagt man: weniger ist mehr.

UND FÜR DIE HÄNDE?

Auch die Hände werden stark beansprucht. Um nicht zu beladen loszufahren, aber auf der Strecke auch der Kälte standhalten zu können, solltest du an Unterhandschuhe aus Seide denken. Sie nehmen keinen Platz weg und können sogar unter kurzen Handschuhen getragen werden.

ZU HEISS? TRINK WASSER.

In bestimmten Regionen herrscht an gewissen Tagen brütende Hitze. Und wenn man den Experten für die Klimaerwärmung glaubt, wird es nicht besser.

Der erste Tipp lautet deshalb, viel zu trinken. Viele Radfahrer trinken nicht genug. Wasser dient jedoch dank der Transpiration dazu, den Körper abzukühlen. Im Falle eines Feuchtigkeitsmangels kann unser Körper nicht mehr abkühlen. Deshalb kannst du bei großer Hitze problemlos alle 30 Minuten eine Flasche Wasser trinken und an jeder Wasserstelle (Brunnen, Friedhof...) anhalten, um niemals auszutrocknen.

Um bei der Abkühlung nachzuhelfen, kannst du auch deine Beine, den Kopf und die Arme regelmäßig mit Wasser besprühen.

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