6 Tipps für erfolgreiche Schneeschuhwanderungen

6 Tipps für erfolgreiche Schneeschuhwanderungen

Wir zeigen dir, wie du mit Schneeschuhen am besten vorankommst und die verträumte Landschaft so richtig genießen kannst.

SCHNEESCHUHE ANPASSEN

Bevor es losgeht, musst du sicherstellen, dass du deine Schneeschuhe richtig angezogen und angepasst hast.

DIE RICHTIGEN STÖCKE

Damit du unterwegs das Gleichgewicht behältst und dich abstützen kannst, empfehlen wir dir, Wanderstöcke zu benutzen. Das gilt besonders, wenn du in Höhen- und Schräglagen wanderst oder du im Pulverschnee weit einsackst. Wanderstöcke helfen dir, Steigungen zu überwinden und stützen dich, wenn es mal mehr, mal weniger steil bergab geht. Außerdem kannst du mit ihnen auch kleinere Hindernisse besser überwinden (wie z. B. Zäune oder ähnliches).

Du brauchst Hilfe? Wir unterstützen dich bei der Auswahl der richtigen Stöcke.

DIE RICHTIGE GANGART BEI ABSCHÜSSIGEN WEGEN

Bei leicht abschüssigen Wegen ist es wichtig, das Gewicht beim Auftreten mit den Schneeschuhen auf die Fersen zu verlagern (ähnliche Position wie beim Aufkanten beim Alpinski). Mit dieser Technik verhinderst du das Abrutschen und eine Schussfahrt ins Tal.

STEIGHILFEN VERWENDEN

Bei stärkeren Steigungen und festem Schnee solltest du Schneeschuhe mit Steighilfen verwenden. Steighilfen, wie du sie vielleicht vom Skiwandern kennst, sind an bestimmten Modellen (wie dem Inuit 450) bereits verbaut. Sie helfen dir, Steigungen von bis zu etwa 10 Grad auszugleichen. Das Ergebnis: du hast das Gefühl, als würdest du auf einer nahezu geraden Strecke laufen. 

BEI STÄRKEREN STEIGUNGEN DIE HALTUNG ANPASSEN

Bei stärkeren Steigungen musst du dein Gewicht nach vorne verlagern und die Schneeschuhe nur vorne belasten. Es kann sogar Strecken geben, auf denen du sozusagen auf den Zehenspitzen läufst. Du kannst bei sehr steilen Anstiegen auch „Treppen bauen“. Dazu stößt du mit dem Fuß in den Schnee, aber nicht waagerecht, sondern (wie auf der Abbildung gezeigt) mit dem Schneeschuh nach unten.

SICHERUNG BEI ABSTIEGEN

Bei leichten Abstiegen kannst du eine Art Slalom oder im Zickzack gehen. Bei steileren Abhängen ist es wichtig, dass du rückwärts absteigst. Die Schneeschuhe parallel, niemals jedoch im „Schneepflug“ oder im „Treppenschritt". Verlagere dein Gewicht auf die Fersen und lasse dich langsam über den Schnee gleiten. Wenn du im Pulverschnee unterwegs bist, versinken die Schneeschuhe und du gleitest im Schnee. Achte dabei aber immer auf dein Gleichgewicht. Halte die Stöcke so vor dich, dass du dich jederzeit damit abstützen kannst.

Jetzt bist du mit der Technik für unterschiedliches Gelände bereits etwas vertraut. Im nächsten Schritt erfährst du mehr über die notwendige Kleidung und die richtigen Schuhe, mit denen du für deine künftigen Touren im Schnee bestens ausgerüstet bist.  Vorbereitung ist alles! Bevor du die gekennzeichneten Pfade verlässt, solltest du dich mit den Schnee- und Witterungsbedingungen in den Bergen vertraut machen und immer daran denken, dich nicht zu überschätzen. Auf geht‘s in die endlosen weißen Weiten!

Die optimale Ausrüstung:

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