5 TIPPS, UM BEIM BRANDUNGSANGELN WEIT ZU WERFEN

Den Köder 20, 30 oder 50 Meter von der Küste anzubieten, ist für die meisten machbar. Und man kann in dieser Entfernung auch sehr schöne Fische fangen. Wenn die Fische die Strände meiden, kann es aber kompliziert werden. Bist du dir also sicher, dass du auch die Fische erreichen kannst, die sich fern von der Küste aufhalten? 
Hier 5 Tipps, damit du deine Köder auch in großer Entfernung anbieten kannst.

DAMIT DIE SCHNUR GUT RUTSCHT: KLEINERE DURCHMESSER WÄHLEN

Das ist besonders wichtig. Je nach verwendetem Durchmesser kann sich die Wurfweite eklatant unterscheiden. Damit die Schnur bestmöglich rutscht, solltest du eine feine Nylonschnur zwischen 0,26 und 0,33 mm verwenden. Insbesondere die hochwertigen japanischen Schnüre sind ausgezeichnet gegen Verknoten und Abreiben.

DIE ROLLE GUT FÜLLEN: HÖHERE GESCHWINDIGKEIT

Eine gut gefüllte Spule kann die Wurfweite merkbar erhöhen. Es geht dabei darum, die Spule bis zum Rand zu füllen, damit sie abspulen kann, ohne an Geschwindigkeit einzubüßen.

FÜR RUCKELFREIES ABSPULEN: DIE SCHLAGSCHNUR

Die Schlagschnur ist ideal, um die Wurfweite beim Brandungsangeln zu erhöhen. Bei ihr wird der Durchmesser vom Ende deiner Schnur aus immer geringer, wodurch sie beim Abspulen nur minimal gebremst wird. Die Schlagschnur erhöht darüber hinaus auch die Stabilität und verringert das Risiko von Brüchen deutlich.

AERODYNAMISCHER BEBLEIUNG: WENIGER REIBUNGEN IN DER LUFT

Aerodynamische Bebleiung kann besser durch die Luft fliegen und reduziert Reibung an der Montage, was die Wurfweite weiter erhöht. Ein Birnenblei mit Wirbel eignet sich am besten. Birnenbleie sind in verschiedenen Gewichten erhältlich.

DAS GRUNDWERFEN: EIN EINFACHER UND KRAFTVOLLER WURF

Dieser Wurf ist leicht zu lernen und erfordert eher flüssige Bewegungen als rohe Kraft. Wenn man ihn einmal gelernt hat, bewährt er sich schnell.

 

1. Schaue in Richtung Meer. Lege das Blei auf den Boden, mit der Spitze der Rute nach unten und dem Griff nach oben.

2.  Fange den Wurf an, indem du deinen Oberkörper drehst. Diese Bewegung muss so flüssig wie möglich sein und darf nicht stocken. Die Arme folgen der Bewegung von alleine und geben die Drehung an die Rute weiter.

3. Halte anschließend die Spitze der Rute in der Luft, bis deine Schnur die Wasseroberfläche berührt. Die Rute sollte dabei in einem 45-Grad-Winkel zum Boden stehen.

 

 

Ein letzer Bonushinweis noch, wie du deine Wurfweite deutlich steigern kannst: viel, viel üben! Beim Brandungsangeln gilt noch mehr als sonst, dass Erfahrung dir die Flüssigkeit und Sicherheit gibt, die du brauchst, um diese wichtigen zusätzlichen Meter zu schaffen.

DIE LIEBLINGSTIPPS DER ANGLER

Tipps
Die Rolle ist eines der wichtigsten Elemente beim Angeln. Mit ihr kannst du den Fisch einholen, ihn aber auch bremsen, wenn er Schnur nimmt, um ihn besser zu drillen. Hier erfährst du, wie du die Bremse deiner Rolle einfach und wirkungsvoll einstellen kannst.
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