5 TIPPS FÜRS WALKING IM WINTER

Im Winter solltest du nicht wegen Kälte und Wind auf deiner Walking-Strecke auf dein Training verzichten! 

Rüste dich von Kopf bis Fuß aus, um der Kälte entgegenzutreten und pass deine Walking-Geschwindigkeit an. Entdecke hier unsere fünf Tipps, damit du bei deinen winterlichen Trainingseinheiten motiviert bleibst!

DAS "3 SCHICHTEN-SYSTEM" FÜR WALKER IM WINTER

Du bist eher von der Sorte, die im Winter schnell fröstelt und der Winter kann deine sportliche Motivation schnell zu Eis erstarren lassen?

Die Lösung dafür besteht darin, drei Schichten Kleidung anzuziehen. Diese aufeinanderfolgenden Isolationsschichten schützen dich vor der Kälte und ermöglichen dir, deinen thermischen Schutz während des Trainings anzupassen. Denn auch wenn du kalt beginnst, erwärmst du dich schnell bei der körperlichen Anstrengung und nach einigen Kilometern Walking fängst du schon an zu schwitzen. Es ist also notwendig, die thermischen Schutzschichten nach deinen Bedürfnissen aus- oder auch anzuziehen.

Das 3-Schichten-System wird übrigens auch von Emmanuel Lassale, Langstrecken-Walker, empfohlen, der lange Stunden mit seinem Training bei jedem Wetter verbringt:

"Oben trage ich ein Shirt als erste Schicht, um die Wärme einzuschließen. Darüber ziehe ich ein langärmliges Shirt mit Reißverschluss als Schutz vor der Kälte. Darüber kommt noch eine wasserfeste und atmungsaktive Jacke, die mich vor dem Wind und vor den Unbilden des Wetters schützt."

Wichtig: vermeide Kleidungsstücke aus Baumwolle, da diese durch den Schweiß nass werden und entscheide dich lieber für atmungsaktives Gewebe. Und damit du deine Schichten nach und nach entfernen kannst, bevorzuge Kleidungsstücke mit Reißverschluss!

DIE BEINE BLEIBEN IM WINTER WARM

Lange Strümpfe sind ein Muss bei Walking unter winterlichen Wetterbedingungen. Wenn die Temperaturen niedrig sind, werden deine Muskeln steifer, dadurch erhöht sich das Verletzungsrisiko.

Das Tragen einer Strumpfhose in Verbindung mit wärmenden Gels ermöglicht dir, die Wärme zu halten, die du ab dem Aufwärmen erzeugst.

GUT GESCHÜTZTE EXTREMITÄTEN

Emmanuel Lassalle denkt immer daran auch die Körperextremitäten zu schützen: "Ich vergesse nie meine Mütze, meine Handschuhe und meine Sportstrümpfe, um meine Füße zu schützen. Denn hier schleicht sich die Kälte ein, während 60 % der Körperwärme über den Kopf verloren geht!"

Und der Nacken? "Ich trage einen Fleece-Rundschal mit Lüftungslöchern, der bis zur Nase hochgezogen ist!"

VERPFLEGUNG IST WICHTIG BEI WALKING BEI WINTERLICHEN TEMPERATUREN

Wenn du im Winter walkst verbrennst du mehr Kaloiren, denn dein Körper benötigt mehr Energie um dich aufzuwärmen. Vermeide es daher auf nüchternem Magen loszugehen und nimm einen Energieriegel oder Trockenobst in einer Tasche mit. 

Vergiss auf keinen Fall deine Wasserflasche, denn im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung, beschleunigt die Kälte die Dehydrierung!

Trink alle 15 Minuten Wasser oder ein Energiegetränk. Du kannst dich auch für ein warmes Getränk entscheiden, wenn du die Kälte bekämpfen möchtest und einen fragilen Magen hast.

DIE WALKING-GESCHWINDIGKEIT SOLLTE AN DAS TERRAIN ANGEPASST SEIN

Wenn der Boden voll Schnee oder gefroren ist, schlüpf in deine Walking-Schuhe mit optimaler Haftung und optimalem Halt. Geh nicht schneller als gewohnt, damit du sicher auftrittst und Ausrutschen vermeidest.

"Bleib auf einer bekannten und sicheren Strecke", fügt Emmanuel hinzu, "der Schnee kann den Boden eben erscheinen lassen und Löcher verbergen..."

Und wenn die Wetterbedingungen die Sichtweite einschränken, nimm deine Stirnlampe und zieh zu deiner Sicherheit eine Leuchtweste an, damit du siehst und gesehen wirst.

Wenn du diese fünf Ratschläge berücksichtigst, wirst du es lieben in der Kälte zu walken!

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